Unsere Welt ist geprägt durch Naturwissenschaft und Technik. Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) ist eine notwendige Voraussetzung, um die moderne Welt zu verstehen, in ihr zu bestehen, und Herausforderungen der Menschheit durch Innovationen in diesen Feldern lösen zu können. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Technologisierung nahezu aller Lebensbereiche liegt darin auch ein wesentlicher Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur verantwortlichen Mitgestaltung unserer Zukunft.

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Mittwoch, 24. Februar 2021

Offener Brief zu Relaisstellensituation im Siebengebirge

Offener Brief zur Relaissituation Bonn

Anlässlich der bevorstehenden Mitgliederversammlung der IGFS möchte die Redaktion ihre Beobachtungen zur Situation der Relaisfunkstellen der IGFS schildern. In mehreren teils kontrovers geführten Diskussionen stellte sich heraus , das die Mehrzahl der beteiligten Protagonisten voll oder zu einem großen Anteil meiner Ansicht sind. Vorausschicken möchte ich auch, daß sowohl ich, als auch alle Gesprächspartner den bisherigen persönlichen Einsatz des Teams würdigen, daß die Relaisfunkstellen betreut hat. 

Kritik: 

Politisch hat schon die Einführung der digitalen Relaisfunkstellen ohne Konzept und nahezu undemokratisch stattgefunden. Es wurde gebaut, ohne sich der Zustimmung der Mehrheit der betroffenen Bonner Funkamateure zu vergewissern und ohne den Bedarf sicher zu stellen. Dies und die Implementierung immer mehr zusätzlicher Codecs führte zu einer Vereinzelung der jeweils auf den Relais aktiven Funkamateure. Die Gesamtzahl der im Raum auf Relais aktiven Funkamateure verteilte sich auf zunehmend unterschiedlichste Technik. Man fand sich nicht mehr zu Gesprächen und Runden. Finanziell gut gestellte Funkfreunde hatten für jede Technik ein Gerät. Diese Möglichkeit stand für weniger potente Amateure oder welche, die sich an diesem Konsum nicht beteiligen wollten, sowie dem zuhörenden Nachwuchs nicht offen. Amateure, die resignierten, fanden schließlich auch auf den alten analogen Relais kaum bis gar keine Gesprächspartner mehr vor. Dies führte zur derzeitigen Situation der nahezu vollständigen Funkstille. Durch die Abwesenheit etablierter Amateure, greift zudem ein betriebstechnischer Wildwuchs um sich. Schlussendlich sind wegen dieser Situation und der unten geschilderten technischen Gegebenheiten viele Amateure auf  Direktfrequenzen abgewandert. Die meisten können mittlerweile durch leistungsfähige Antennen und Senderausgangsleistungen bis 100 Watt auf Relaisfunkstellen verzichten. Trotzdem ist es beim wochenendlichen Spaziergang, während einer Fahrradtour oder für Funkfreunde in schlechter Lage gut auf Repeater zurückgreifen zu können.

Technisch gesehen ist speziell beim Standort Ölberg das technisch machbare erreicht. Gratulation an das Technikteam. Leider wurden hohe Qualitätsverluste vor allem bei der Analogtechnik in Kauf genommen. Frühere exzellente Modulationsgüten werden nicht mehr erzielt. Das 70cm Relais ist oft in Fahrzeugen nicht mehr oder kaum verständlich, weil viel zu leise. Die gewohnt hohen Reichweiten und Abdeckungen der Bonner Relais, teilweise bis in den Bastelkeller hinab, werden nicht mehr erreicht. Neben den systembedingten schlechten Modulationsgüten der digitalen Technik, wird diese zu einem hohen Prozentsatz nicht genutzt.

Finanziell ist das Budget der Relais so stark ausgeschöpft, dass seit Beginn deren Betrieb nur durch intensive Betteltouren und nahezu einer Nötigung der lokalen Ortsverbände sichergestellt werden kann. Die Höhe des jährlichen Energieverbrauchs und die dadurch hervor gerufenen Betriebskosten sind weder sinnvoll begründbar, noch nachhaltig. Ebenfalls ist der Aufbau reduntanter Technik parallel auf 2m und 70cm alles andere , als ressourcenschonend.

Vorschlag:

Rückbau der Relaisfunktechnik auf jeweils ein 2m- / 70cm-Analogrelais, sowie eine DMR-Relaisfunkstelle. DMR ist preiswert erhältlich und vor allem steht empfangsseitig ein HF-Zugang mit einfachen Mitteln auch Empfangsamateuren zur Verfügung. Dies unter Beibehaltung der HAMNET-Technik. Damit könnte wieder "Klasse statt Masse" erreicht werden. Die Relais würden nicht nur deswegen mehr frequentiert. Die Anzahl derjenigen, die auf den drei Funkstellen standby sind, würde zwangsläufig steigen. Eine ausgewogene Nutzung der Technik, eine gute Übertragungsqualität und Reichweite machen die verbleibenden Relais wieder für "Direktfunker" interessant. Nicht zuletzt sinken Aufwand und Betriebskosten. Der Standort Ölberg wäre ressourcenschonend und nachhaltig.

Weitere Links:





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Freitag, 19. Februar 2021

Produktion neuer Amateurfunkgeräte gefährdet

Zitat aus SWLing Post: "Viele Funkamateure sind frustriert, weil derzeit neue Amateurfunk-Transceiver oft nicht vorrätig sind und die Gebrauchtpreise gestiegen sind. Dies könnte an Problemen mit der Lieferkette und der Logistik aufgrund der anhaltenden Covid-19-Pandemie liegen. Wenn ja, ist es nur eine teilweise Erklärung.

Drei vertrauenswürdigen Quellen in der Radioindustrie (aus Einzelhandel und Fertigung) bestätigen, dass der Mangel an Lagerbeständen ein Problem der Lieferkette darstellt, das jedoch direkt mit dem Brand am 21. Oktober 2020 in Asahi Kasei zusammenhängt Nobuoka-Halbleiterwerk „Fab2“ von Microsystems (AKM)." Weiterlesen


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HAMRADIO geplant vom 25.06.2021 bis 27.06.2021




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Mittwoch, 17. Februar 2021

Flugfunk nicht nur für Scannerfreunde

Die Redaktion möchte auf eine interessante Webseite aufmerksam machen. In Zeiten der Digitalisierung vieler Funkdienste wird die Luft für Scannerfreunde dutlich dünner. Ein Funkdienst, der voraussichtlich noch einige Jahre analog arbeiten wird, ist der Flugfunkdienst. Neben Wettermeldungen und Navigationsdiensten sind vor allem die Gespräche zwischen Tower und Flugzeugen zu empfangen. Diese finden im Frequenzbereich zwischen 108 MHz und 137 MHz zivil und 138 MHz bis 144 MHz und 230 MHz bis 400 MHz militärisch statt. Der Sprechfunk wird vornehmlich in Amplitudenmodulation abgewickelt.

Ein guten Überblick und eine weltweite Datenbank der ortsfesten Flugplätze bietet die Webseite https://skyvector.com/ . Schon auf der Eingangsseite findet man mittels einer scrollbaren Flugkarte einen geografischen Überblick über die benachbarten Landeplätze. Fährt man den jeweiligen Ort mit der Maus an, so wird das aktuelle Wetter eingeblendet. Beim Anklicken des Platzicons findet man den Verweis zu der Registerkarte des Flugplatzes. Diese Registerkarte informiert den Scannerfreund über die Sprechfunk- und Navigationsfrequenzen. Darüber hinaus wird der aktive Flieger oder der Nutzer eines Flugsimulators mit Informationen zur Größe und Lage der Start-/Landebahn, Kartenausschnitten, einem Luftbild und weiteren Angaben ausgestattet.

Alles in allem eine sehr informative Webseite.

Donnerstag, 11. Februar 2021

Amateurfunk-Sonderstationen / Weltradiotag am 13.Februar 2021

Zur Feier des Weltradiotages am 13. Februar, der in diesem Jahr unter dem Motto „Evolution, Innovation, Verbindung“ steht, werden Amateurfunk-Sonderstationen auf Sendung sein. Die spanische EA Digital Federation berichtet, dass folgende Sonderrufzeichen vom 12. bis 14. Februar auf den Amateurfunkbändern aktiv sein werden: AO1WRD, AO2WRD, AO3WRD, AO4WRD, AO5WRD, AO6WRD, AO7WRD, AO8WRD und AO9WRD.

Anlässlich des World Radio Day 2021 (WRD 2021) ruft die UNESCO die Radiosender auf, das zehnjährige Jubiläum dieses Ereignisses und die mehr als 110 Jahre des Radios zu feiern. Diese Ausgabe des WRD ist in drei große Unterthemen unterteilt: 
  1. Evolution: Die Welt verändert sich, das Radio entwickelt sich weiter. Dieses Unterthema bezieht sich auf die Widerstandsfähigkeit des Radios, auf seine Nachhaltigkeit. 
  2. Innovation: Die Welt verändert sich, das Radio passt sich an und ist innovativ. Das Radio musste sich an neue Technologien anpassen, um das Medium der Mobilität zu bleiben, das überall und für jeden zugänglich ist. 
  3. Verbindung: Die Welt verändert sich, Radio verbindet. Dieses Unterthema hebt die Dienste des Radios für die Gesellschaft hervor – Naturkatastrophen, sozioökonomische Krisen, Epidemien usw. 
Weitere Informationen zum Weltradiotag der UNESCO gibt es auf der Webseite https://en.unesco.org/commemorations/worldradioday. Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate. (Quelle: darc.de)

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Videoclips aus Wissenschaft und Technik


Interessante Videoclips aus Wissenschaft und Technik findet man in der ZDF-Mediathek . Als Beispiel der Bericht über ein out-of-place-Artefakt, das "Ungelöste Rätsel um eine antike Maschine" . Viel Spaß und neue Erkenntnisse bei den interessanten 7 Minuten.