Donnerstag, 19. August 2021

Bundestagswahl 2021

Eins steht fest; die Zeiten in denen unser Land einen starken Kanzler hatte, der zusammen mit einer nur dem Volke verpflichteten Regierung die Geschicke Deutschlands steuerte sind für die kommenden Jahre, wenn nicht für immer, vorbei. Wir müssen uns bei der kommenden Bundestagswahl zwischen Teufel und Belzebub entscheiden. Dabei bieten sowohl CDU, wie auch die Grünen ihre zweite Liga an. Einerseits ein lobby- und wirtschaftsorientierter entscheidungsschwacher Kandidat, dem die Führung unseres Landes genausowenig zuzutrauen ist, wie der blassen Kandidatin der Grünen, die den Charme einer Abiturientin auf dem Abschlussball versprüht. Wie wenig gerade die CDU auf die Herausforderungen einer Führung vorbereitet ist, zeigt sich seit der Invasion von 2015 in gescheiterten Krisenbewältigungen beim Mautskandal, dem Wirecardfiasko, den diversen Wetterkatastrophen der Vergangenheit und aktuell der mehr als peinlichen Reaktion auf die Vorgänge in Afghanistan. Dabei möchte man von dem Herumgeeiere bei der anhaltenden Seuchenlage gar nicht sprechen. Im politischen Spektrum hat ausser den o.g. Parteien lediglich die SPD die Chance auf die Besetzung des Kanzlerpostens. Die SPD als Juniorpartner der Koalition ist zwar an dem Debakel der vergangenen Jahre mitverantwortlich, jedoch macht deren Kanzlerkandidat im Vergleich den seriösesten und kompetentesten Eindruck. Wenn man Laschet und Bärbock verhindern möchte, gibt es nur eine aussichtsreiche Möglichkeit - Erst- und Zeitstimme für die SPD. Es gibt leider keine Chance eine Partei zu wählen, die besonders für die deutsche Bevölkerung eine gesellschaftlich ausgewogene, umweltförderliche und zukunftsorientierte Politik steht. Dies in Unabhängigkeit von lobbyistischen und ideologischen Einflüssen. Wir müssen den Weg des kleinsten Übels gehen und unsere Stimme Olaf Scholz und der SPD geben.

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Mittwoch, 18. August 2021

Antarktis: DP0GVN-Antenne zerstört, Wiederaufbau für 2022 geplant

AMSAT-DL meldet, dass die von DP0GVN in der Antarktis verwendete Antenne für den geostationären Satelliten-Amateurfunktransponder QO-100 vollständig zerstört ist.

Nach Angaben des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) hat Ende vergangener Woche ein schwerer Wintersturm die Atka-Bucht (Antarktis) heimgesucht. An der etwa 20 Kilometer entfernten Neumayer-Station III werden Windgeschwindigkeiten von max. In der Nacht vom 13. auf den 14. August wurden 94,9 Knoten (175,7 km/h) im Minutenmittel gemessen. Die stärkste Böe betrug 112 Knoten (207 km/h). Dies ist mit Abstand die höchste Windgeschwindigkeit der letzten Jahre.

Leider wurde auch die Satellitenantenne für den geostationären Amateurfunksatelliten QO-100 während des Sturms trotz des wetterfesten Radoms komplett zerstört, sodass bis auf Weiteres keine Schulkontakte mit DP0GVN stattfinden können. AMSAT-DL und AWI hoffen, Anfang nächsten Jahres eine neue Antenne errichten zu können, um insbesondere die sehr erfolgreichen Kontakte zu Schulen fortzusetzen.

Quelle AMSAT-DL
https://amsat-dl.org/en/ dp0gvn-antenna-destroyed rebuilding -planned-2022/
https://twitter.com/amsatdl


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Dienstag, 10. August 2021

Verkauf: Schwere keramische Antennenisolatoren

Verkaufe 8 schwere Antennenisolatoren / Isoliereier aus Keramik.
Die Teile stammen aus dem Ersatzteilbestand der Funkstelle Ankara
des ehemaligen Auswärtigen Amtes. Festpreis komplett 25,00 €, 
ggf. plus Versand







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Dienstag, 3. August 2021

VHF/UHF-WebSDR in Bonn - Hilfe gesucht

Seit einiger Zeit läuft in Bonn der WebSDR bei DL0DTM. Die Einrichtung wurde aus nah und fern gut angenommen. Nun soll das Angebot für das 2m- und 70cm-Band ausgebaut werden. Geplant ist ein RTL-Stick, ein RaspberryPi mit der Software OpenwebSDR. Hierzu suchen wir einen fähigen Menschen (lizensiert oder nicht), der sich des Themas annimmt, die Software konfiguriert und die IP-Administration des Gerätes übernimmt. Das Betriebssystem Linux sollte hinreichend gut beherrscht werden. Wer Spaß an der Sache hat möge sich per Email an Wilhelm, DL4KAL wenden.

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Dienstag, 27. Juli 2021

Presse: Hat Laschet gelogen oder war er (mal wieder) uninformiert?



Aus Sorge um Deutschland muss die Redaktion leider erneut ein politisches Thema bloggen. Der Bonner General Anzeiger veröffentlichte gestern den folgenden Text. Im wesentlichen geht es darum, ob der Kanzlerkandidat Laschet gelogen hat oder (mal wieder) uninformiert war. Beides sollte den geneigten Wähler zum Umdenken anregen.

"Eine Aussage zum Kohleausstieg in NRW von Armin Laschet bringt Umweltverbände in Rage. War der CDU-Kanzlerkandidat falsch informiert - oder hat er gar gelogen?

Umweltverbände haben empört auf Aussagen von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet zum Kohleausstieg reagiert.

Der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt erklärte am Montag: „CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet lügt oder ist falsch informiert, wenn er behauptet, BUND und Greenpeace hätten in der Kohlekommission 2038 für den Kohleausstieg vorgeschlagen. Ganz im Gegenteil: Wir haben immer klargemacht, dass ein so spätes Ausstiegsdatum für ernsthaften Klimaschutz viel zu spät ist und deshalb auch in einem Sondervotum einen Kohleausstieg bis spätestens 2030 gefordert.“

Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland, stellte auf Twitter die Frage, ob Laschet falsch informiert gewesen sei oder gelogen habe: „Beides ist für einen, der Kanzler werden will, unwürdig.“

Laschet war am Sonntag im Sommerinterview des ZDF mit Aussagen von CSU-Chef Markus Söder konfrontiert worden. Söder hatte angekündigt, sich dafür einsetzen zu können, schon 2030 den Kohleausstieg zu ermöglichen. Laschet sagte daraufhin, Nordrhein-Westfalen gehe beim Kohleausstieg voran und könne das bis 2030 schaffen. „Aber wir haben eine Kohlekommission gehabt mit Wissenschaftlern, mit Greenpeace, mit dem BUND, mit Professor Schellnhuber, einer der renommiertesten Klimaforscher - und die haben das Datum 2038 vorgeschlagen, weil sie die ökologischen, aber auch die sozialen Fragen insbesondere in der Lausitz, im Osten Deutschlands im Blick haben.“ Laschet sagte weiter, Politik müsse verlässlich sein. „Deshalb finde ich, sollten wir im Zeitplan bleiben.“ Persönlich glaube er, der Ausstieg gehe durch den CO2-Preis schneller.

Laschet war am Montag für eine Stellungnahme zu den Vorwürfen der Umweltverbände zunächst nicht zu erreichen. Bandt sagte, mit den neuen verschärften europäischen und deutschen Klimaschutzzielen führe an einem Kohleausstieg bis 2030 kein Weg mehr vorbei. „Es wird anders nicht funktionieren. Wir erwarten von Armin Laschet, dass er seine falsche Darstellung richtigstellt. Aber vor allem fordern wir, dass er sich vor den Konsequenzen der neuen Klimaschutzziele nicht weiter wegduckt und endlich für einen Kohleausstieg bis 2030 eintritt.“

Die von der Regierung eingesetzte Kohlekommission hatte Anfang 2019 ihren Bericht vorgelegt. Ihr gehörten Vertreter der Wirtschaft, von Gewerkschaften und Umweltverbänden an sowie Wissenschaftler."

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Sonntag, 25. Juli 2021

Bonner Relais nunmehr "privatisiert"

Aufgrund der neuesten Entwicklungen müssen sich die Bonner Funkamateure über regelmässig fließende Spendengelder an die Initiative der Funkamateure im Siebengebirge Gedanken machen. Diese Spendengelder sind schlussendlich für den Betrieb der meistgenutzten Bonner Relais bestimmt. Diese waren und sind die analogen Relais auf dem 2m- und 70cm-Band und werden nach neuesten Informationen nicht mehr von der IGFS, sondern von Holger, DB6KH betrieben. Die Redaktion ruft deshalb dazu auf die seit 50 Jahren bestehende und immer weiter modernisierte Funkinfrastruktur im Raum Köln / Bonn zu unterstützen. Ein entsprechendes Unterstützungskoto wir demnächst heir veröffenlicht. Doch nun zu dem auf der VFDB-Webseite veröffenlichten Beitrag von Relaisverantwortlichen Holger, DB6KH:

"Als im Jahr 2006 der Vertrag zur Nutzung des DFMG Standortes auf dem Ölberg gekündigt wurde, galt es, einen adäquaten Ersatz zu finden.
Die vorübergehende Verlegung auf den Petersberg erwies sich als nicht ganz optimal. Durch die Gründung der IGFS bot sich die Möglichkeit, die Örtlichkeiten der Gaststätte für die Betriebstechnik und den Antennenaufbau zu gewinnen.
Dies war ein bedeutender Schritt, die FM-Relais unter dem Call DB0SG weiter unter der guten Ausbreitung vom Standort Ölberg zu betreiben. Dafür, auch im Namen aller Nutzer, mein besonderer Dank.

In den vergangenen Jahren hat sich der Fokus der IGFS deutlich zu den digitalen Betriebsarten entwickelt. Der Löwenanteil der Mitgliedsbeiträge und anderer Zuwendungen dient der Förderung der diversen Varianten der digitalen Kommunikation.
Nachdem sich der Vorstand von den „privaten“ Standorten Drachenfels und Rheinbach entfernt hat, ist es für mich nur eine konsequente Maßnahme auch die weiteren, analogen 70cm und 23cm Relaisfunkstellen DB0SG aus der „Förderung“ durch die IGFS zu lösen. Gleichermaßen gilt dies auch für die Anlagen unter dem Rufzeichen DB0VVS.
Damit bietet sich der IGFS eine Einsparung der Betriebskosten, insbesondere in Bezug auf den Stromverbrauch.

Zwischenzeitlich ergab sich, durch Unterstützung des VFDB OV Bonn, Z37, die erneuerte Möglichkeit der Nutzung des DFMG Standortes. Am vergangenen Samstag habe ich mit der Bereitstellung des Schlüssels offiziellen Zugang erhalten.
Der Rauswurf als Beisitzer im IGFS Vorstand und die dabei erwähnte „kommunikationstechnische ungleiche Wellenlänge“, insbesondere in den vergangenen knapp 2 Jahren, haben mich dazu bewogen diesen Weg ohne die IGFS zu gehen.

Die Installation der Antennen hat bereits begonnen, die Inbetriebnahme ist für Ende August geplant.
Durch die erforderlichen Maßnahmen sollte es beim Umzug nur zu einer kurzen Betriebsunterbrechung kommen.

Besten Dank für gut 10 Jahre, überwiegend kooperativer, Zusammenarbeit."

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Montag, 19. Juli 2021

ACHTUNG! Betrüger aktiv auf EBAY-Kleinanzeigen

In letzter Zeit mehren sich betrügerische Verkaufsangebote im Annoncendienst EBAY-Kleinanzeigen. Die Redaktion hat schon zahlreiche dieser Verbrecher unschädlich gemacht und möchte einige Tipps geben, wie man die Betrüger erkennt.

In der Regel werden bei den betrügerischen Angeboten Amateurfunkgeräte der Mittel- oder Oberklasse angeboten. Diese sollen zu einem attraktiven Preis verkauft werden, der meist zwei Drittel oder gar nur die Hälfte des reellen Wertes entspricht. Der Verkäufer nennt in der Anzeige oft nur seinen (oder seinen vermeintlichen )Vornamen. Nachname oder Rufzeichen sind nicht angegeben. Er ist meist erst seit weniger als 3 Monaten aktiv. Eine Telefonnummer zur Rückfrage wird nicht angegeben. Zuweilen wird angegeben, dass das Gerät aus einem Nachlass stammt, damit die eigene technische Unkenntnis entschuldigt werden kann und der geringe Preis erklärbarer wird.

Sollte man auf Anzeigen stossen die die o.g. Merkmale (auch nur teillweise) besitzen, so ist höchste Vorsicht geboten. Mit den folgenden Aktion lässt sich ein schmerzlicher Betrug vermeiden:
  1. Biete dem Verkäufer eine Bezahlung bei Selbstabholung an.
  2. Biete dem Verkäufer als Bezahlung PayPal an und lass dich nicht zu einer Überweisung "für Freunde" überreden.
  3. Frag nach der Telefonnummer, dem kompletten Namen des Verkäufers und einer Wohnanschrift. Überprüfe, ob es diese Anschrift gibt. Unter Umständen lassen sich diese Angaben über das Telefonbuch bestätigen. Führe einen Kontrollanruf aus.
  4. Frage nach einem Rufzeichen. Kontrolliere bei der Bundesnetzagentur, ob das Rufzeichen vergeben ist. Sei vorsichtig, wenn du dort keine Adresse zu dem Rufzeichen findest. Es könnte sich um Identitätsdiebstahl handeln. Funkamateure die ihre Adresse bei der BNA sperren, könnten auch schwierige Geschäftspartner sein.
Die Tipps können kein Garant sein, nicht Opfer eines Betrugs zu werden. Sie machen es vermeintlichen Betrügern jedoch schwerer. Solltest du Zweifel an einem Angebot haben, so sei solidarisch und nutze die Meldefunktion von EBAY- Kleinanzeigen in der rechten Spalte neben dem Angebotstext. Du schützt deine Funkkameraden vor kriminellen Angriffen.



Sonntag, 18. Juli 2021

Presse: Laschet wollte Lagezentrum für TV-Bilder verlegen lassen

Armin Laschet mit dem Hagener Oberbürgermeister Erik Schulz: Für eine bessere Medienwirkung sollte der Empfang in der überfluteten Stadt einem Bericht zufolge ins Rathaus verlegt werden. (Quelle: Roberto Pfeil/dpa/dpa)

Samstag, 17. Juli 2021

Laschet respektlos gegen Flutopfer und Bundespräsidenten

Der NRW-Ministerpräsident und Kanzlerkandidat zeigte sich heute respektlos gegen die Opfer der Flut und den Bundespräsidenten. Er amüsierte sich offensichtlich köstlich im Hintergrund während sich der Bundespräsident Steinmeier in einer Rede an die Bürger der Bundesrepublik wandte, um den den Betroffenen der jüngsten Flut den Beistand der Regierung zu versichern. Es handelt sich um eine einzigartige Respektlosigkeit, die Laschet für das von ihm angestrebte Amt diskreditiert.




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Funkamateure zur Hilfeleistung aufgerufen

Stefan, DF5KX ruft alle Funkamateure zur Hilfeleistung in den Katastrophengebieten auf. Er schreibt in Facebook:

Notfunk
Das Ahrtal sucht die Hilfe der Funkamateure
Zur Katastrophenlage in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erreichte uns eine Mitteilung von Stefan Scharfenstein, DJ5KX, der Augenzeuge der Hochwasserschäden wurde. Er berichtet von einer Gruppe von Betroffenen, die im Ahrtal ein Funknetz zur Verbesserung der Kommunikation aufbauen möchte und auf die Hilfestellung der Funkamateure hofft.
Hier seine Nachricht im Wortlaut: „Liebe Funkfreunde, leider ist es mir erst jetzt möglich, diese Zeilen zu verfassen. Mein Beruf führte mich heute an den Rand des Schadensgebietes an der Ahr. Dort ist aktuell die Kommunikation im Schadensgebiet massiv gestört. Straßen und Schienenwege gibt es nicht mehr. Der Strom ist absolute Mangelware. Die Essenszubereitung ist nur mit großen Mühen möglich.
Eine Gruppe von Betroffenen möchte jetzt im Ahrtal ein Funknetz zur Verbesserung der Kommunikation aufbauen. Daher hat sich diese Gruppe an mich gewandt. Man hat die Hoffnung, dass sich Funkamateure finden, die willens sind, das Kommunikationsvorhaben zu unterstützen.
Nun hoffe ich, dass sich Funkamateure finden, die bereit sind, ihre Anlagen mitbringen, aufbauen und für die Vermittlung von Information zu sorgen. Dabei weise ich ausdrücklich darauf hin, dass das Befahren des Schadensgebietes derzeit fast unmöglich ist und die angedachte Hilfe daher genau abzusprechen ist.
Leider ist auch der örtliche Ortsverband Ahrweiler und deren Mitglieder vom Unwetter besonders betroffen. Das OV-Heim steht unter Wasser und ein Großteil der Funkamateure dieses Ortsverbandes ist mit Sicherung ihres Hab und Gutes selbst beschäftigt.
Daher frage ich auf diesem Wege an: Welcher Funkamateur ist bereit, vor Ort mit seinem Kommunikationsmöglichkeiten zu helfen? Gerne leite ich die Rückmeldungen an die Helfergruppe im Ahrtal weiter.
Im Schadensgebiet sind z.B. die Relais DB0SG und DB0DBN (digital und analog) gut zu hören. Der Betrieb dieser Umsetzer ist derzeit vollumfänglich gesichert.
Ich schlage daher eine Veröffentlichung dieses Aufrufes in den Medien des Amateurfunks vor und bitte um Eure Unterstützung.
73 aus Bad Honnef,
Stefan Scharfenstein, DJ5KX, dj5kx@darc.de

Bitte beachten!!





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Mittwoch, 14. Juli 2021

Webinar am 04.08.2021: Meteorscatter auf UKW

Die USKA führt am 04.08.2021 ab 20:00 Uhr ein Webinar zu o.g. Thema durch. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://www.hamwebinar.ch/all-courses/ .

HamWebinars sind online-Vorträge, die sich an die Ham Communities richten. HamWebinars sind öffentliche Veranstaltungen und allgemein zugänglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung ist obligatorisch. Den Link auf den BBB-Raum erhalten die Teilnehmenden am Vorabend des Webinars per eMail zugestellt. (Fake-Anmeldungen werden von uns gelöscht.)

Um was geht es?
Wer auch gerne mal aussergewöhliche Reichweiten überbrücken möchte, der wird seinen Spaß an Reflektionen durch Meteore finden. Durch die heute existierenden Software-Unterstützung ist die Einstiegs-Schwelle so niedrig geworden, dass viele Funkamateure mit ihrer bestehenden technischen Ausrüstung diese Übertragungsart bereits nutzen können. Im Vortrag wird gezeigt wie das fast täglich effektiv gelingt und soll auch Newcomer motivieren das mal auszuprobieren.

Referent
Jens Fischer / DF5HC ist seit 1979 Funkamateur und hat an der Technischen Hochschule Darmstadt Nachrichtentechnik studiert. Seit dem beschäftigt er sich vorwiegend mit UKW Ausbreitung und der zugehörigen Technik und ist aktives Mitglied der DR9A Contestgruppe im Schwarzwald.


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Corona Kennzeichnungspflicht

Dem Vernehmen nach wird derzeit auf Anregung der Bayrischen Staaatsregierung im Coronarat und der Ethikkommission der Bundesregierung über eine Kennzeichnungspflicht bzw. ein Kennzeichnungsrecht für Nicht-Geimpfte und Geimpfte nachgedacht. Demnach sollen  zukünftig Nicht-Geimpfte beim Aufenthalt im öffentlichen Bereich ein gelbes Kreuz auf weissem Grund gut sichtbar an der Kleidung tragen. Geimpften bleibt es vorbehalten, freiwillig ein grünes Kreuz auf weissem Grund an der Kleidung zu tragen. Sinn der Maßnahme soll es sein, Gruppen die ein  Risiko für die Volksgesundheit darstellen eindeutig zu kennzeichnen, um Gesundheitsgefahren für den geimpften Teil der Bevölkerung zu minimieren. Das Thema soll in einer aktuellen Stunde in der ersten Sitzung des Bundestages nach der Sommerpause beraten werden. Grüne und Linke haben bereits Widerstand angekündigt.

Dienstag, 13. Juli 2021

Wichtige Änderung! Verfahrensfreie Errichtung von Antennenanlagen NRW

Am 02.07.2021 ist in Nordrhein-Westfalen eine neue Bauordnung in Kraft getreten. Diese ist im Gesetz- und Verordnungsblatt (GV. NRW.) Ausgabe 2021 Nr. 48 veröffentlicht. Von den Änderungen sind auch Antennen und Masten betroffen. 


Weiterhin sind die notwendigen Versorgungsgebäude für die zu installierende Technik mit einem Raumvolumen von bis zu 10 Kubikmetern verfahrensfrei.

Kiwi-SDR immer zur Hand mit Android

Vor einigen Wochen ging der Kiwi-WebSDR am Standort DL0DTM in Bonn an das weltweite Netz, in dem schon hunderte gleichartiger Empfangsstation verteilt über mehrere Kontinente aktiv sind. Es besteht damit die Möglichkeit, die eigene Modulation abzuhören und als digitale Kopie aufzunehmen, die eigene Feldstärke weltweit zu prüfen und Signale weltweit im Bereich von 50 KHz bis 30 MHz abzuhören. Dies war bisher nur mittels des heimischen PC oder eines Laptops mit Internetzugang möglich. Die neue Android KwiSDR App bietet diese Features  nun auch für Mobiltelefone.

Bonner Funkamateure hören damit sonntagmorgens um 10:30 Uhr die seit mehr als 50 Jahren bestehende G08-Runde auf 28340 KHz oder um 11:00 Uhr Radio DARC auf 6070 Khz.

Nach der Installation der APK wird die Weltkarte mit allen angeschlossenen Kiwis gezeigt. Dort kann man komfortabel mittels 2-Finger-Zoom hineinzoomen und sich mit einem Fingerklick auf dem Touchscreen des Androidhandys mit dem gewünschten Empfänger verbinden. Danach steht der übliche Betriebsbildschirm mit allen Features zur Verfügung. 


Dienstag, 15. Juni 2021

Redaktion am Puls der Zeit - QO-100 Schulkontakt mitgehört


Die Redaktion hatte heute 15.06.2021 um 10:00 Uhr lokaler Zeit das Vergnügen mittels WebSDR einen Schulkontakt für das Kirchenfeldgymnasium in Bern auf dem Amateurfunksatelliten QO-100 mitzuhören. Der Funkkontakt bestand zwischen Willi an der USKA-Clubstation HB9A und Dr. Gary Immelman, ZS6YI südlich von Johannisburg, Südafrika. Der Nachfahre des deutschen Kampfpiloten Max Immelmann gab dabei einen 30-minütigen Überblick über sein Heimatland und dessen Kultur. Danach blieb noch genügend Zeit einige Fragen der Gymnasiasten zu beantworten. Alles in allem ein interessanter Event, der an die Zeiten von RSA in der guten alten Kurzwellenhörerzeit erinnerte.


Etwas später gegen 11:30 Uhr meldete sich auf der gleichen Frequenz 10689,740 MHz Theresia, DC1TH an DP0GVN. Die Neumayer-III-Station in der Antarktis. Wiederum wurden zahlreiche Fragen der Gymnasiasten in der Schweiz beantwortet. Die aktuelle Temperatur betrug aktuell im antarktischen Winter -40° Celsius.

So gestaltet man einen abwechslungsreichen Unterricht und interessiert die Schüler für MINT und den Amateurfunk.

Montag, 14. Juni 2021

Die virtuelle HAMRADIO - so funktioniert es

Der Amateurfunk-Vlogger Michael, DL2YMR hat in seinem Video eine Anleitung gegeben, wie man sich in der virtuellen Welt der kommenden HAMRADIO zurecht findet. Nach einem kurzen Überblick über das vorläufige Programm während der drei Messetage schildert er den Zugang zur Messe. Danach bietet er einen kurzen Rundgang, zeigt wie man dort private Kontakte knüpft und sich auf dem Gelände orientiert. Alles in allem ein Muss für den Messebesucher. Die Redaktion freut sich über Leserkontakte während der Messe. Ich bin dort unter meinem Rufzeichen DL4KAL irgendwo auf dem Messegeläne zu finden.

Mittwoch, 9. Juni 2021

Elektronische Abwehr beim G7-Gipfel

Der G7-Gipfel ist das Treffen der Staatschefs der sieben größten Industrienationen. Zu diesen Nationen zählen neben Deutschland und den USA auch Frankreich, Italien, Japan, Kanada und Großbritannien. Diese Veranstaltung derzeit in St.Ives in Cornwall im Vereinigten Königreich statt. Die Luftfahrtbehörden warnen vor Störungen im Flug- und Flugnavigationsfunk. Um ferngelenkte Drohnen (UAV), elektronische Spionage oder fernausgelöste Kampfmittel abzuwehren ist mit dem breitflächigen Einsatz von Jammern zu rechnen. Dies betrifft auch Störungen im GPS-System.

Samstag, 5. Juni 2021

ICOM IC-7300 - umfangreiches Batchpaket von DL2ART

Der bekannte Amateurfunk-Vlogger Arthur, DL2ART stellt ein umfangreiches Batchpaket zur Steuerung des ICOM IC-7300 vor. So lassen sich nicht nur Uhrzeit und Datum,  sondern auch viele andere Funktionen des Transceivers per Computer steuern. Das Paket stellt insgesamt weit über 100 Skripte zur Verfügung. Nicht nur hilfreich , sondern zum Verständnis erforderlich ist das dazugehörige 20-minütige Video . Das Batchpaket lässt sich unter dem Link herunterladen.

Freitag, 4. Juni 2021

HAM RADIO im virtuellen Probelauf


Die diesjährige HAM Radio wird vom 25.Juni bis 27.Juni rein virtuell im Internet stattfinden. Wer sich schon mal einen Überblick verschaffen möchte, kann unter https://pre.ham.darc.de/ den Zugang in den Testbereich finden. Dort ist es bereits möglich, sich mit anderen Besuchern in einem Videochat auszutauschen und das gesamte Gelände der Messe zu erkunden. Ein Test der eigenen Technik und ein wenig Übung in der Bedienung ist empfehlenswert. Der Besuch ist auch ohne Kamera und Mikrofon möglich. Dies sogar für Nichtmitglieder, Vereinskritiker, ewige Nörgler und Paranoide :-).

Ein Gruß der Redaktion an das Technikteam :"Ihr habt einen super Job gemacht und ich freue mich bereits heute auf den Messebesuch."

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Neue SSTV-Session von der Internationalen Raumstation




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Dienstag, 1. Juni 2021

DIY - LiFeP04-Akkus zum halben Preis selberbauen

Der Vlogger G8N beschreibt in seinem Youtube - Kanal den Selbstbau von leistungsstarken LiFePO4 -Akkus. Die beschriebenen Batterien können mit Kapazitäten von über 300 Ah für die Bordstromversorgung von Wohnmobilen, die Notstromversorgung einer Amateurfunkstation oder im Feldeinsatz genutzt werden. Der Autor versteht es in einfachen für den Laien verständlichen Worten in die Grundlagen einzuführen und den geneigten Zuschauer beim Selbstbau bis hin zum fertigen Akkublock zu begleiten. Besonders gut gefällt der Redaktion das spezielle Augenmerk auf die technische Sicherheit beim Zusammenbau. Die gesamte Videoserie ist sehr empfehlenswert.

Mittwoch, 19. Mai 2021

IARU - Umfrage

Die Redaktion unterstützt die folgende Umfrage des DARC und bittet um Nutzung des Umfrageformulars:

Die Internationale Amateur Radio Union (IARU) Region 1 veranstaltet einen strategischen Workshop, um folgende drei Punkte zu verstehen: 

•    Wie nationale Vereine neue Funkamateure anziehen können
•    Wie die IARU die Amateurfunkkommunikation besser unterstützen kann und ihre Mitgliedsverbände sich an Veränderungen anpassen
•    Was können die IARU und die Mitgliedsverbände gemeinsam tun, um das Wachstum des Amateurfunks zu unterstützen

Alle nationalen Mitgliedsverbände in der IARU-Region 1 wurden gebeten, die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken zu beschreiben, die für den Amateurfunk in ihrem Land gelten. 

Der DARC e.V. bittet die Funkamateure in Deutschland und diejenigen, die noch nicht im Besitz der Amateurfunkgenehmigung sind, um Mithilfe, indem sie die folgenden Fragen beantworten:

Stärken – Was ist gut am Amateurfunk in Deutschland?
Schwächen – In welcher Weise ist der Amateurfunk in Deutschland schwach aufgestellt?
Chancen – Welche Trends oder Veränderungen könnten dem Amateurfunk in Deutschland nutzen?
Risiken – Welche Trends oder Veränderungen könnten sich negativ auf den Amateurfunk in Deutschland auswirken?
 
Ihre Antworten sollten die wichtigsten und strategischen Herausforderungen für den Amateurfunk in Deutschland beschreiben. Bitte beachten Sie bei Ihrer Antwort die Relevanz einer sich zukünftig verändernden Welt. Die Betrachtung lokaler Gegebenheiten ist dabei weniger wichtig.

Wir würden gerne Ihre Meinung als DARC-Mitglied, als auch von Nichtmitgliedern hören, da der Kontext der Umfrage den Amateurfunk als Ganzes in Deutschland betrachtet.

Wir werden die Antworten der einzelnen Fragen zusammenfassen und dieses Ergebnis als Grundlage für die Diskussion während der IARU-R1-Tagung im Oktober 2021 nutzen.

Die Umfragefrist endet am Sonntag, den 23. Mai 2021.

Vielen Dank für Ihren Beitrag zu dieser Studie über den Amateurfunk in Deutschland

Christian Entsfellner, DL3MBG
Vorsitzender DARC e.V.

Beispiel:



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Donnerstag, 13. Mai 2021

Lösungsansatz zum Konflikt zwischen Israel und Palästina

Der Staat Israel manifestierte nach 1948 die Besatzung der palästinensisch / arabischen Gebiete. Die von der UN initiierte Teilung des Gebietes in mehrere unterschiedliche Gebiete unter teils israelischer, teils palästinensischer Hoheit war ein Fehler. Bilaterale und internationale Bestrebungen, den darauf entstehenden Konflikt friedlich beizulegen, führten bisher zu keinem Ergebnis. Aus dieser Situation heraus ergaben sich jüngst, wie auch schon vielfach in der Vergangenheit, kriegerische Auseinandersetzungen zwischen dem Staat Israel und der palästinensischen Bevölkerung. Dies wird unter anderem immer wieder durch eine aggressive israelische Siedlungspolitik befeuert. Eine langfristige Befriedung ist nur durch die Zusammenführung aller unmittelbar beteiligten Gruppen in einem einzigen Staatsgebilde zu gewährleisten.


Bildquelle: http://www.palaestina-portal.eu/

Um dies zu erreichen bedarf es eines UN-Mandates, dass die jeweiligen Staatsführungen delegitimiert und die Gebiete Golan-Höhen, das Westjordanland, Gaza und das israelische Staatsgebiet gemeinsam unter UN-Protektorat stellt. In Anschluss ist eine paritätisch besetzte Führung zu bilden, die dem neuen Staatskonstrukt eine freiheitlich demokratische Verfassung gibt. Die neue Verfassung könnte in Anlehnung an das Deutsche Grundgesetz erstellt werden. Dort sind alle wesentlichen Teile des Zusammenlebens, der Rechte und der Pflichten der Staatsbürger erfasst.

Eine andere Lösung des Konfliktes, als eine Einstaatenlösung mit gleichberechtigten Bürgern ist nicht vorstellbar.

Leserbrief von K.-H. aus Rheinbach:

Hamas ist eine radikalislamische Palästinenserorganisation mit tiefverwurzeltem Antisemitismus, dabei schließt sich eine friedliche Koexistenz m.M.n. aus. Es sollte unser Bestreben sein, das unser gelebter, von Akzeptanz und Toleranz, geprägter Umgang mit dem Judentum keinen Schaden nimmt. Mit der Politik Israels war ich noch nie einverstanden.

Antwort der Redaktion:

Vielen Dank für deinen kritischen Leserbrief. Die Hamas ist nur eine kleine Bewegung im palästinensischen Volk. Diese bekommt natürlich durch das extreme Bombardement und die vielen zivilen Toten in Gaza Zulauf. Ich bitte zu bedenken, dass es ähnliche extreme Gruppierungen auch in der israelischen Bevölkerung gibt, z.B. die Siedlerbewegung und große Teile der orthodoxen Juden. Gleichwohl gibt es auf beiden Seiten gemäßigte Gruppen, die in der Vergangenheit auch schon aufeinander zu gegangen sind. Zu nennen sind hier hauptsächlich die Namen Arafat, Rabin, Peres und die Osloer Verträge. Das Hauptproblem ist sicherlich die Hamas mit den schiitischen Einflüssen aus dem Iran und nicht minder die rechtsextreme israelische Regierung unter Netanjahu.

So sieht der Krieg aus!












Bildquellen : Twitter










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Samstag, 8. Mai 2021

Antennenlösung für portable und beengte Verhältnisse

Chameleon Antennas hat eine mit Spider ASB interessante , aber auch teure Lösung für den portablen und beengten Betrieb auf Kurzwelle herausgebracht - . 3/8" Gewinde sind an einer hexaganalen Bodenplatte angebracht, die mittels einer Schellenplatte an der Mastspitze befestigt werden kann. Die Gewinde können vier Frequenzpaare Monoband-Mobilantennen oder vergleichbare Strahler aufnehmen. So entstehen insgesamt vier verkürzte Dipole. Eine intelligente Lösung, aber mit 160 US $ sehr teuer. Ein Selbstbau ist jedoch auch kaum billiger. Eine entsprechende 3/8"-Aufnahme für nur eine Dipolhälfte kostet über 10€ auf dem deutschen Markt. Damit sind die ersten 80€ schon verbaut. Rechnet man entsprechende Aluminiumformteile, -winkel und Schellen dazu, so kommt man leicht auf einen gesamten Materialpreis weit jenseits der 100€.

Donnerstag, 6. Mai 2021

Kommerzielle Power-Line-Communication

heise.de berichtet derzeit über die Anstrengungen des Panasonic Konzerns Fuß auf dem PLC-Markt zu fassen. Demnach soll Panasonic eine Technik entwickeln die es erlaubt, z.B. Straßenlaternen, Fahrstühle, Roboter und Fabrikanlagen zu steuern. Als Maximalreichweite werden 10 Kilometer angegeben. In einer weiteren Ausbaustufe will das Konzern auch in den privaten Bereich vostoßen, um diese Technologie auch zur Steuerung von Haushalts- und Unterhaltungstechnik einzusetzen. Als Ziel nennt das Unternehmen eine Milliarde Geräte weltweit bis 2020.

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Dienstag, 20. April 2021

In eigener Sache


Leider wird die Email-Zustellung des von der Redaktion genutzten Dienstes zum 30.06.2021 eingestellt. Damit besteht leider für unsere Abbonennten keine Möglichkeit mehr, neue Nachrichten automatisch per Email zugesandt zu bekommen. Wir empfehlen deshalb unseren Twitteraccount 

230. Geburtstag von Samuel Morse

Mitglieder der Hungary Radio Amateur Society (MRASZ) werden anlässlich des 230. Geburtstages von Samuel F. B. Morse bis zum 27. April die folgenden Rufzeichen aktivieren: HA230MSE, HA230S, HA230A, HA230M, HA230U, HA230E, HA230L, HA230O, HA230R und HG230MSE.

Die Aktivität wird auf verschiedenen HF-Bändern unter Verwendung von CW und SSB erfolgen.

QSL über LoTW oder ClubLog. Die Daten der an jedem Tag erstellten QSOs werden in das zu diesem Zweck auf der MRASZ-Website erstellte LOG eingegeben, in dem Interessenten ihre QSOs überprüfen können.

Eine Diplom ist verfügbar und kann unter folgender Adresse heruntergeladen werden: https://www.mrasz.org/s-morse-award-230/award-download
QSL-Karte sind dazu nicht erforderlich. Jeder, der eine QSL-Karte für seine QSOs möchte, kann diese über ClubLog (https://clublog.org/) anfordern.

QUELLE: OPDX

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Montag, 5. April 2021

Tipp: Zwei Instanzen WSJT-X gleichzeitig

Der Redaktion stellte sich die herausforderung zwei Instanzen des Decodierprogramms WSJT-X zur gleichen Zeit auf dem PC zu betreiben. Dabei sollte eine Instanz am ICOM IC-7300 die Kurzwellenbänder bedienen, die zweite Instanz auf einem ICOM IC-9700 das 2m-Band. Durch Nachfrage und zwei freundliche Antworten von Hartmunt Luedtke und Stefan Braun in der entsprechenden Facebook-Gruppe wurde das Problem gelöst.



Man erzeugt die Notwendigen Instanzen, indem man für jeden Betriebsfall getrennt jeweils eine Verknüpfung auf dem Desktop des PC anlegt. In den Eigenschaften der jeweiligen Verknüpfung editiert man die Zeile "Ziel" durch Hinzufügen der Syntax "--rig-name=KW" beziehungsweise "--rig-name= UKW. Danach lassen sich die unterschiedlichen Instanzen problemlos parallel aufrufen und sind mit den jeweiligen Parametern, die für die beiden unterschiedlichen Geräte notwendig sind zu konfigurieren.



Vielen Dank für Hilfe und Unterstützung. Weitere Erklärungen und Videos zum Thema in englischer Sprache gibt es auf der Seite von K0PIR


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Bonner WebSDR - so funktioniert es....

Zum Thema Web- / KiwiSDR hat Arthur, DL2ART ein interessantes Video verfasst. Eine klare Empfehlung der Redaktion.


Und hier nochmal der Link zu "unserem" WebSDR => http://dl0dtm.ddns.net:8073/

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Mittwoch, 31. März 2021

Aktuelles: Websdr des VFDB Bonn

Der Websdr des VFDB Bonn Z37 ist seit einigen Tagen online. Er wurde bisher von zahlreichen Interessierten in Nähe und Ferne genutzt. Die technische Ausstattung kompletiert sich zunehmend. Neben dem eigentlichen SDR-Empfänger der Marke Kiwi wurde der 120m lange Dipol durch eine SDR-gerechtere aktive Empfangsloop Megaloop der Marke Bonito ersetzt. Es zeigte sich, dass die anfänglich während der dunklen Tageszeit festgestellten Übersteuerungen nicht mehr zu verzeichnen sind. Ausserdem ist die Empfangsleistung über 15 MHz gestiegen. 

Nach einer weiteren Optimierung des Zusammenspiels der Komponenten soll die Technik am endgültigen Standort aufgebaut werden. Dazu ist der VFDB Z37 Ortsverband Bonn einen Vertrag mit der Deutschen Funkturm GmbH (DFMG) eingegangen. Dieser gestattet die Nutzung der ehemaligen Fernsehumsetzerstation auf dem Ölberg im Siebengebirge. Man möchte dort bewusst unabhängig der bisher etablierten IGFS -   Interessengemeinschaft Funkamateure Siebengebirge agieren können.

Mittelfristig ist die Erweiterung der Empfangsstelle für Frequenzen oberhalb von 30 MHz geplant. Das würde neben der Möglichkeit Bandöffnungen rechtzeitig zu erkennen, auch die Detektion von Meteoriten erlauben.

Donnerstag, 25. März 2021

Salzwasserbatterie - neue Technologie zur Energiespeicherung

Im Video beschreibt der Wissenschaftsblogger Jacob Beautemps eine neue umweltfreundliche Technologie zur Speicherung elektrischer Energie. Die Idee wurde vor Jahren geboren und rückt erst jetzt wieder in den Focus der Wissenschaft.

Mittwoch, 24. März 2021

Erinnerung: Amateurfunk Barcamp am 25.03.2021

Morgen, 25.03.2021 findet von 19:00 Uhr bis voraussichtlich 22:15 Uhr das nächste Amateurfunk-Barcamp des DARC statt. Eine Einführung in die Konferenztechnik gibt es von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Was ein Barcamp ist und wie man dort mitmacht gibt es komplett mit einem beschreibenden Video auf der Webseite => Amateurfunk - Barcamp DARC

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Verzögerungen im Lieferverkehr von Asien

Im für Elektronikprodukte wichtigen Lieferverkehr aus Asien sind mindestens mehrtägige, wenn nicht mehrwöchentliche Verzögerungen zu erwarten, nachdem ein Containerschiff in der Hauptschlagader des Handels, dem Suezkanal havarierte. Das 400m lange und 60m breite Schiff wurde durch heftige Sturmböen an einer der engsten Stellen des Kanals quer zur Fahrtrinne gedrückt und lief auf Grund. Weitere Schiffe könen derzeit weder vor noch hinter dem Havarierten passieren. Die Größe des Schiffes und die Wetterverhältnisse lassen eine zügige Beseitigung des Hindernisses unwahrscheinlich erscheinen.

Dienstag, 23. März 2021

Lokales: Verantwortlicher DB0SB und DB0RHB aus IGFS-Vorstand entlassen

Wie der Redaktion bekannt wurde, ist Holger Thomsen, der Relaisverantwortliche für die analogen Siebengebirgsrelais DB0SB (2m) und DB0RHB (70cm) von seinem Amt als Beisitzer entbunden worden. Der geschäftsführende Vorstand der Interessengemeinschaft der Funkamateure Siebengebirge, IGFS gibt dazu sinngemäß an, man sei kommunikativ nicht auf gleicher Wellenlänge. Es gäbe unterschiedliche Ansichten über organisatorische und technische Belange. Holger habe daraufhin überraschend angekündigt seine Relaisverantwortlichkeiten für die Standorte Drachenfels und Rheinbach aus dem Verbund der IGFS zu lösen. 


Holger Thomsen, DB6KH, Held des Analogfunks
(Bildquelle: VFDB Z37)





Die Redaktion wünscht den Bonner Funkamateuren und Holger zukünftig ungestörten und ungebremsten Betrieb der betroffenen Relais mit hoher Empfindlichkeit und großer Reichweite bei bester analoger Modulation.


Freitag, 19. März 2021

Aktuell! Neuer WebSDR in Bonn im Probebetrieb

Seit heute ist ein lang gehegtes Projekt in die vorletzte Phase eingetreten. In Bonn wurde ein öffentlich zugänglicher WebSDR installiert. Der VFDB Ortsverband Z37 hat nach kurzem "Trockentest" einen Kiwi-SDR auf einem Gebäude am Landgrabenweg installiert. Das Gerät wird an einem 120m langen Dipol betrieben und liefert bereits jetzt sehr gute Empfangsergebnisse. Wer es mal ausprobieren möchte findet das Gerät unter dem Link.

Freitag, 12. März 2021

Tipp: Ein- und abstrahlfestes USB-Kabel

Moderne Transceiver, wie ICOM IC-7300 und YAESU FT-991A, nutzen eine USB-Schnittstelle zur CAT-Steuerung der Geräte. Sie stellen über den gleichen Weg eine Audioschnittstelle zur Verfügung. Gibt es auf dieser Schnittstelle Einstrahlungen in das Kabel oder strahlt das Kabel ab, führt dies zu unerwünschten Effekten. So kann der Empfang im Transceiver oder einem anderen Empfänger durch die Signale im USB-Kabel gestört sein oder im angeschlossenen PC zeigen sich die eigentümlichsten Effekte. Nach langer Suche empfiehlt die Redaktion das abgebildete Kabel. (Anm.: Die Grafik ist mit einem Link hinterlegt). In den Rezensionen des Anbieters wird oft auf durch die Verwendung des Kabels gelöste Störungen und Fehlfunktionen hingewiesen.

Esoterisches Gerät wegen Funkstörungen verboten




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Montag, 1. März 2021

Digital Ghostbusters won the Match

Die Geister, die wir riefen, sind endlich dort wo sie hin gehören - in den Tiefen des digitalen Netzwerks. Seit die Redaktion den Stopfen für die Flasche gefunden hat, ist sie mit den "Digital Ghosts" versöhnt und empfiehlt RAMSES zur erquicklichen Konversation. Aladins Schlüssel ist die Software Dude-Star, wie das folgende Video zeigt. Mit diesem Video bekommt jeder einen Eindruck von der Software und in einigen Beispielen von der hohen Güte der digitalen Sprachübertragung.

Sonntag, 28. Februar 2021

Leserbrief zur Situation digitaler Relaisfunkstellen

Die Redaktion hat einen Leserbrief von Achim Breuer zu den letzten Veröffentlichungen "Offener Brief zu Relaisstellensituation im Siebengebirge" und "Warum der Amateurfunk bei Relaisfunkstellen keine digitalen Sprachcodecs benötigt" erhalten. Wir möchten den Inhalt unserer breiten Leserschaft zur Diskussion stellen und veröffentlichen den Text unter Einverständnis von Achim an dieser Stelle.

Grundsätzlich sehe ich die Situation der Relais auch kritisch. Digitale Betriebsarten finde ich grundsätzlich nicht verkehrt. Aber es dürfte ruhig etwas innovativer sein. DStar und C4FM sind durch Icom und Yaesu entwickelt worden um ihre passende Hardware abzusetzen und wir sind ihnen prima auf den Leim gegangen. Die restlichen Techniken sind bei der Industrie abgeschaut und in den Amateurfunk importiert worden.
Natürlich sind Raspberry Arduino und die Programmierung derselben für manche schon herausfordernd. Und auch Relaistechnik ist nicht so simpel. Aber innovativ ist das Ganze irgendwie nicht. Und die unterschiedlichen Techniken machen es erforderlich, sich für jede Betriebsart eine Handfunke um den Hals zu hängen, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Macht keiner und daher nehmen wir dann besser direkt das Handy und die Relais benutzt keiner.
Ich bin nicht im Bilde, ob es sowas schon gibt. Aber wie wäre es mit einer Handfunke als Plattform, also HF Teil für 2m / 70cm und leistungsfähige DSP - Technik, GPS usw. um offene Software darauf zu installieren. Codecs für Sprachübertragung gibt es auch offen. Sogar sehr innovative mit minimaler Bandbreite. Das gleiche dann für die Relaisstandorte. Und dann schauen wir uns mal die verschiedenen vorhandenen Digitalstandards an, nehmen das beste aus allen Welten und entwickeln ein Netz selber. Und zwar eines, für das man keinen Wochenendkurs benötigt.
Und FM ? Aber ja ! Bisher hat FM immer noch gegenüber allen digitalen Betriebsarten einen Systemvorteil. Das Gehirn des OM synchronisiert auf verrauschte Signale einfach besser als jeder Codec. Das angestaubte Echolink könnte da eine mögliche Basis für weitere Entwicklungen bieten. Vernetzt wird das Ganze natürlich über HamNet.
Wer die Handfunken baut ? Sollte mit 3D Druckern und den heutigen Fertigungsmöglichkeiten für Platinen auch kein Problem mehr darstellen. Ist dann zwar vielleicht nicht designmäßig rundgelutscht, aber zumindest mal ist so eine Handfunke dann selbst entwickelt.
Eine solche Plattform bietet dann auch unendliche Möglichkeiten sich kreativ auszutoben. Datenübertragung für Text / Netzwerk, Vollduplex, Betrieb über Satelliten, Store und Forward...
Amateurfunk ist keine Dienstleistung sondern ein Hobby um Innovationen zu entwickeln.

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