Unsere Welt ist geprägt durch Naturwissenschaft und Technik. Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) ist eine notwendige Voraussetzung, um die moderne Welt zu verstehen, in ihr zu bestehen, und Herausforderungen der Menschheit durch Innovationen in diesen Feldern lösen zu können. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Technologisierung nahezu aller Lebensbereiche liegt darin auch ein wesentlicher Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur verantwortlichen Mitgestaltung unserer Zukunft.

Redaktion DL4KAL

Freitag, 12. Oktober 2018

Workshop Wettersatellitenempfang


Bildergebnis für noaa satellit

Die polumlaufenden Wettersatelliten der NOAA-Reihe bieten auch dem interessierten Laien mit wenig Mitteln ein Wetterbild in Echtzeit. Im Workshop werden wir uns gemeinsam jeweils eine kleine Empfangsstation mit Antenne, einem SDR-Radio und Computer mit entsprechender freier Software zusammenzustellen und uns um Prädiktionsprogramme zur Umlaufbestimmung der Satelliten kümmern. Schließlich werden wir unsere eigenen farbigen Wetterbilder empfangen.

Der Workshop findet im Makerspace BonnKennedyallee 18-20, 53175 Bonn an den Dientagen 06.11.2018 und 20.11.2018 jeweils von 19:00 bis etwa 21:00 Uhr statt.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

IG Pro Analog - Digitaler Sprechfunk ist kein Amateurfunk

Die Anfang 2018 gegründete Aktion Pro Analog unterstützt den Widerruf aller Genehmigungen für automatische Amateurfunkstationen (Relaisfunkstellen), die mit digitaler Sprachübertragung arbeiten durch die Bundesnetzagentur.

Begründung: Die Codecs die derzeit im Amateurfunk bei automatischen Stationen (Relaisfunkstellen) für digitaler Sprachübertragung genutzt werden sind meistenteils properitär und lassen sich mit amateurfunkspezifischen Mitteln (Selbstbau) nicht generieren. Anders, als bei analogen Übertragungsarten ist es nicht möglich ohne die Nutzung kommerzieller, oder kommerziell gefertigter Technik am Funkbetrieb teilzunehmen. Somit handelt es sich hier nicht um eine amateurfunkspezifische Nutzung der jeweiligen Frequenzen. Alle Genehmigungen nach diesen digitalen Verfahren sind zu widerrufen. Alternativ zum kommerzialisierten Digitalfunk können offene von Funkamateuren entwickelte Codecs (FreeDV) genehmigt und verwendet werden. Gleichwohl werden durch Verwendung nur noch eines digitalen Codec Frequenzen eingespart, die zur Vervollständigung des analogen Relaisfunkstellennetzes benutzt werden können.

Dienstag, 11. September 2018

ADAC ist Vorreiter - DARC könnte nachziehen

Zeitschrift zu teuer! 

ADAC-Mitglieder kriegen keine "Motorwelt" mehr
11.09.2018, 18:10 Uhr | Roland Losch, dpa

ADAC-Mitglieder kriegen keine "Motorwelt" mehr. ADAC-Zentrale in München: Der Verkehrsclub baut seine Kommunikation um. Mitglieder erhalten bald nicht mehr die "Motorwelt" zugesandt. ADAC-Zentrale in München: Der Verkehrsclub baut seine Kommunikation um. Mitglieder erhalten bald nicht mehr die "Motorwelt" zugesandt.

ADAC-Mitglieder genießen viele Vorzüge. Zum Beispiel bekommen sie zehnmal im Jahr die Zeitschrift "Motorwelt" zugeschickt. Aber damit ist bald Schluss.

Die rund 20 Millionen ADAC-Mitglieder sollen die Vereinszeitschrift "Motorwelt" bald nicht mehr nach Hause geschickt bekommen. Der Autoclub wolle seine Kommunikationskanäle neu aufstellen – im Fokus stehe eine digitale Kommunikationsoffensive, sagt Geschäftsführer Alexander Möller der "Wirtschaftswoche".

"Motorwelt" ist zu teuer
Mit einer Auflage von 13,2 Millionen Heften ist die traditionsreiche "Motorwelt" nach ADAC-Angaben "in Europa das mit Abstand reichweitenstärkste Einzelmedium" und "der wichtigste Kommunikationskanal des ADAC".

Allerdings kostet die Zeitschrift, die zehnmal jährlich kostenlos an alle Mitglieder verschickt wird, den Verein viel Geld. Die Werbeanzeigen können die Porto- und Druckkosten nur teilweise ausgleichen.

Kunden sollen Zeitschrift abholen
Jetzt will der ADAC sein digitales Informationsangebot massiv ausbauen und ab 2020 nur noch vier Zeitschriften im Jahr drucken, wie die "Wirtschaftswoche" weiter berichtet. Vereinsmitglieder können sie dann in den Geschäftsstellen oder bei Partnern, etwa Tankstellen, kostenlos bekommen. Formell beschlossen werden soll das Ganze Ende dieses Jahres.

(Quelle. t-online de)

Die Redaktion hat bereits Samstag,  den 12. Dezember 2015 auf die Möglichkeit der ausschließlich digitalen Veröffentlichung der cq-DL aufmerksam gemacht.

Sonntag, 9. September 2018

Schweden: Leistungsbegrenzung im Amateurfunk

Die Schwedische Regulierungsbehörde hat für den Amateurfunk in Schweden eine Leistungsbegrenzung auf 200 Watt Ausgangsleistung durchgesetzt. Höhere Leistungen müssen von dem jeweiligen Funkamateur begründet beantragt werden. Hinweis: Der Schwedische Amateurfunkverband SSA hat bereits die Aufgabe der Lizenzprüfung und Erteilung  der Lizenz von der Regulierungsbehörde übernommen. Auch das lebenslange Rufzeichen wird von der SSA zugewiesen. Für Schweden besteht kein Rechtsanspruch auf die Lizenz.

Die Redaktion verweist auf ihren zukunftsweisenden und zielgerichteten Beitrag vom 24.08.2018.

Quelle: http://www.ssa.se/sankt-effektgrans-fran-1-november-2/

Samstag, 8. September 2018

Gastbeitrag: Der willkürliche Niedergang eines analogen Relais - 70cm DB0SG

Gastbeitrag von Hans-Peter, DF9KP


Noch vor 3 Jahren gut frequentiert und mit wünschenswerten Möglichkeiten in RX und TX vorliegend, nahm das Unheil seinen Lauf.

Unter dem Deckmantel technisch experimentell, kam es zu ausgeprägten Störungen auf dem Repeater durch digitale Betriebsarten. Diese standen im Zusammenhang mit sich ausbreitender Aufrüstung digitaler Art am Relaisstandort. Störungsfreier analoger Betrieb wurde nur noch zwischenzeitlich möglich. War es früher einmal so, dass ein Funkamateur beim Verursachen einer Störung erst die Störung beseitigte bevor er erneut „on air“ ging, so wurde einem nun erklärt, dass man die Störungen hinzunehmen hat, weil es ja ein technisch experimenteller Funkdienst sein. Diese abstrakte Umkehrung des Hamspirit ließ damals schon einige Nutzer erahnen was in der Zukunft kommen sollte. Heute haben sich alle Prognosen dazu erfüllt..

Das Relais ist für viele ehemalige Nutzer im direkt umliegenden Bereich kaum noch hörbar, wenn keine gute Antennenmöglichkeit vorhanden ist. In nördliche Richtung besteht ein extremer Abfall der Feldstärke, so dass frühere Verbindungsmöglichkeiten gar nicht mehr gegeben sind. War es nicht der Sinn beim Relaisfunk, gerade schwächere Stationen durch die Einrichtung zu unterstützen ?

Stationen mit einer gewissen Relaisabhängigkeit verloren so ihre bisherigen Kontakte und natürlich ist die Frequentierung des Relais deutlich zurück gegangen. Natürlich wird es von Verantwortlichen bestritten, dass all diese Störungen und Änderungen zu Gunsten des „Baggerfunk“ / DMR erfolgten. Dies hämmert ja nun mittlerweile vom Standort weitreichend mit +20 ins Ohr. Aber Fakten bleiben Fakten. Die analoge Nutzung wird hier mit Füßen getreten und immer weiter geschwächt. Dies durch die bestimmende Digitallobby einer Interessengemeinschaft die einen Teilbereich in unserem Hobby, zur einzig wahren Betriebsart pushen will. Wer dies aus diesen Kreisen nicht als Tatsache akzeptieren mag, soll doch schlicht die hervorragenden Zustände wieder herstellen, die einst vorlagen.

Auch weitere Standorte in dem Umkreis (2m DB0SB) sind bereits nur mit Einschränkung genießbar. So hämmert hier ein +30 Signal aus dem doch schon was weiter gelegenem DO0ERK 12,5 KHz höher gelegen in den RX hinein. Ältere Geräte (ohne FM-schmal) können also nicht mal mehr ungestört das Relais empfangen , was hier im Umkreis auch für DB0ZK gilt. Denn es liegt 12,5 KHz über DO0ERK. Sicher nur ein Zufall, dass DB0ZK, auch mal ein sehr guter Repeater gewesen, hier um rund 6 S-Stufen schlagartig vor ein paar Wochen schwächer wurde..

Liebe Digitallobby… ihr habt die rote Karte längst redlich verdient….

(Anmerkung: Gastbeiträge können, müssen aber nicht die Meinung der Redaktion enthalten)

Dienstag, 4. September 2018

Presse: Faszinierendes und sinnvolles Hobby „Amateurfunk“!

Faszinierendes und sinnvolles Hobby „Amateurfunk“! Viele können sich darunter nicht viel vorstellen, was Amateurfunk eigentlich ist. Paar wenige würden sagen, Morsen (Telegrafie) und weltweiter Sprachfunk mit riesengroßen Antennen am Masten. Weiter ...

Presse: Bis nach Japan gefunkt

Die „International Amateur Radio Union“ (IARU) hat am Wochenende zum jährlichen Field Day eingeladen. Ziel des Aktionstags ist es, innerhalb von 24 Stunden – von Samstag 15 Uhr bis Sonntag 15 Uhr – mit so vielen Funkstationen wie möglich Kontakt aufzunehmen. Je weiter entfernt, desto mehr Punkte gibt es. Weiter...

Montag, 3. September 2018

Zitat aus "Antons Funkperlen"

Zwar kann man den digitalen Betriebsarten wie FT-8 ankreiden, dass sie von Computer zu Computer stattfinden und weniger von Mensch zu Mensch, und dass sich die Kommunikation auf Rufzeichen, Rapport und Standort beschränkt. Aber immerhin ist es eine Verbindung von Antenne zu Antenne. Abgesehen davon ist der Kommunikationsgehalt einer FT-8 Verbindung noch höher als das sinnlose 59-Gequake im Pile-up einer DX-Pedition.

ARRL QRM - Datenbank - den Störungen auf der Spur



Die American Relay Radio League (ARRL) bietet im Internet eine große Datensammlung mit Audiobeispielen und Spektrumdarstellungen verschiedenster Störquellen. Mit diesen Informationen sollte es gelingen, die Ursachen heimischer Störungen zu finden und zu eliminieren. Die Datenbank ist im WWW unter der folgenden Adresse zu erreichen:

Freitag, 24. August 2018

Zeitzeichen WWV gefährdet

ARRL-Mitglieder und Amateurfunk-Clubs äußern sich zunehmend besorgt über die Aufnahme von WWV und WWVH in eine Liste vorgeschlagener Kürzungen im Haushaltsantrag des Nationalen Instituts für Standards und Technologie (NIST) für das Haushaltsjahr 2019 des Weißen Hauses. Die vorgeschlagenen Schnitte in Höhe von über 6 Mio. $ würden auch das Atomuhrsignal von WWVB umfassen, das zum Synchronisieren von Funkuhren verwendet wird. Zu diesem Zeitpunkt ist der Budgetposten nur ein Vorschlag, keine endgültige Entscheidung, die vom Kongress getroffen werden müsste.

WWV und WWVH senden seit 1920 Zeit- und Frequenzinformationen rund um die Uhr. dazu gehören Zeitansagen, Standardzeitintervalle, Standardfrequenzen, UTC-Zeitkorrekturen, einem BCD-Zeitcode, geophysikalischen Warnungen und Sturmwarnungen. Übertragungen werden von getrennten Sendern von Hawaii und Fort Collins aus auf 5, 10, 15 und 20 MHz gesendet. Ein experimentelles 25-MHz-Signal ist derzeit ebenfalls in Sendung. WWVB überträgt standardmäßige UTC-Signale (Coordinated Universal Time) auf 60 kHz an entsprechend ausgerüstete Zeitmessgeräte.

Quelle: ARRL redaktionell bearbeitet

Ausblick - DARC in neuem Gewand

Voraussetzung für eine nachhaltige Existenz des Amateurfunks sind über rechtliche Grundlagen hinaus gesellschaftliche Akzeptanz und politische Anerkennung. In den letzten Jahren nehmen leider gesellschaftliche Aspekte immer weniger Raum bei politischen Entscheidungen ein. Die Lobbyarbeit der Industrie und rein finanziell getriebene Entscheidungen rücken statt dessen immer mehr in den Mittelpunkt des Handelns der etablierten Parteien. Aus diesem Grund muss die einzig relevante Interessenvertretung der Funkamateure gestärkt werden.

Die Redaktion befürwortet die Umwandlung des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC) von einem gemeinnützigen Verein in einen Verein öffentlichen Rechtes - ähnlich dem Technischen Überwachungs Verein (TÜV).

Zusätzlich zu den bisherigen Aufgaben könnten dem DARC die folgenden Aufgaben übertragen werden:

  • Konzeption moderner, den Entwicklungen und Erfordernissen angepasster Lizenzklassen im Amateurfunk.
  • Abnahme der Amateurfunkprüfungen und Erteilung der Lizenzurkunden
  • Überwachung des Funkverkehrs der deutschen Lizenzinhaber auf technische und inhaltliche Konformität.
  • Schlichtungsstelle, Ordnungsverfahren bei Verstössen und ggf. Aberkennung der Lizenz
  • Ordentlicher Vertreter bei allen den Amateurfunk betreffenden Fragen in allen entsprechenden Gremien.
  • Planung und Genehmigung von automatischen Stationen (Relais, Baken) auf Amateurfunkfrequenzen im Bundesgebiet.
  • EMVU Prüfstelle und Sachkundegutachten gegenüber der Industrie / Wirtschaft
  • Juristische Vertretung aller Mitglieder in den Amateurfunk betreffenden Angelegenheiten gegenüber Dritten.
  • Rahmenvertragspartner für Haftpflicht und Rechtsschutzversicherung ggf. Unfallversicherung und Geräteversicherung
  • weitere Aufgaben denkbar

Um diese Aufgaben bewältigen zu können, müssen alle Funkamateure (ähnlich berufsgenossenschaftlicher Strukturen) zwangsweise Mitglied im DARC werden. Frequenznutzungsgebühren werden für seine Mitglieder zentral vom DARC abgeführt. Die Bundesnetzagentur (BNA) ist direkte Partnerbehörde und führt die Aufsicht und vermittelt / entscheidet bei strittigen Fragestellungen.

WiMo kauft EAntenna

Deutschlands größter Anbieter für Amateurfunkprodukte gibt die Akquisition des spanischen Antennenherstellers 'EAntenna' bekannt.

WiMo Antennen und Elektronik GmbH (Herxheim) übernimmt Vertrieb, Service, Fertigung und die Marke des spanischen Herstellers von Kurzwellenantennen, 'EAntenna' in Brenes (Spanien). EAntenna fertigt seit 2010 ein breites Spektrum von HF- und VHF / UHF-Antennen, Masten und Zubehör. Die Antennen werden international von Funkamateuren und kommerziellen Diensten für weltweite Sprach- und Datenverbindungen eingesetzt und weltweit über 20 Distributoren vertrieben.

Volkmar Junge, Geschäftsführer von WiMo: "WiMo ist schon lange der größte Distributor von EAntenna. Unsere Vertriebs- und Serviceteams kennen das gesamte Produktportfolio. Da wir bereits eigene Produktionslinien für eine Vielzahl von Antennen haben, sehen wir einen großen Synergie-Effekt bei der Konsolidierung der spanischen Produktion in Herxheim. Damit können wir unseren Kunden die Premium-Unterstützung bieten, die sie von der eigenen WiMo-Produktpalette gewohnt sind."

Der bisherige Inhaber von 'EAntenna', Rodrigo Herrera, EA7JX, wird mit seiner Familie nach Deutschland auswandern und nach Herxheim umziehen. Sowohl er als auch seine Frau Angeles, die ebenfalls in der Firma gearbeitet hat und so umfangreiche Kenntnisse des EAntenna-Produktportfolios besitzt, werden nach der Übernahme als Angestellte bei WiMo tätig sein. Rodrigo Herrera: "Wir haben jetzt die Chance, das EAntenna-Produktportfolio weiter zu entwickeln und mit einem sehr starken Partner auf ein neues Niveau zu bringen. Ich freue mich, für WiMo in Deutschland arbeiten zu können."

Volkmar Junge: "Dass die bisherigen Inhaber von EAntenna auch weiterhin für uns arbeiten wird sicherstellen, dass die Produktion reibungslos anläuft und die Kundenaufträge pünktlich weiter geliefert werden können. Momentan haben wir auch noch genug Lagerbestände. Die Lieferzeit für nicht lagernde Produkte sollte unter drei Wochen liegen. Darüber hinaus können wir jetzt Unterstützung für unser gesamtes Produktportfolio in spanisch, portugiesich und italienisch anbieten, und wir erwarten, unsere Präsenz in den entsprechenden Ländern zu verbessern."

Die Produktion wird im September 2018 von Spanien nach Herxheim verlegt.


Quelle: wimo.de

Donnerstag, 23. August 2018

Warum wir einen Verein benötigen - DARC quo vadis

Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft gehen immer schneller von statten. Dabei stehen wirtschaftliche Interessen meist im Vordergrund vor sozialen Interessen. Während vor etlichen Jahren noch der Mensch und Gemeinschaft einen größeren Stellenwert hatten, dominiert nun der reine Profit. Zudem wird die Welt durch die Globalisierung immer komplexer. Aus diesen Gründen kann der Einzelne zunehmend weniger ausrichten um sich seine nähere und weitere Umwelt zu gestalten. Eigene Freiheiten werden auch im liberalen Deutschland zunehmend beschnitten. Noch vor etlichen Jahren lernte jedes Kind, dass man in einer Gemeinschaft wie Dorfgemeinschaft, Familie oder Verein gut aufgehoben ist. Die verwirrte 68iger Generation hat Gemeinschaft und Familie diskreditiert. Dies führte zur heutigen Situation. Ein Großteil der Bevölkerung lehnt entweder traditionelle Werte und Strukturen ab oder lebt sie zu mindestens nicht mehr. Das hat auch Auswirkungen auf unser Hobby. Ziel des DARC muss sein, seine Mitglieder durch Argumente, Angebote und Strukturen und somit durch ein aktives Vereinsleben, Vereinsabende und gemeinsame Unternehmungen wieder enger zusammen zu führen. Vorteile des "Schwarmdenkens und -lebens" müssen greifbar werden. Dies kann nur vom Einzelnen ausgehend über die örtliche Gemeinschaft bis hin nach oben getragen werden.

Ähnlich der Lichtverschmutzung am nächtlichen Himmel unter der Mensch und Umwelt leiden, haben Funkamateure mit der "Verschmutzung" der von ihnen genutzten Frequenzen zu kämpfen. In Ohnmacht vor der globalen Lawine störender Billigprodukten und in Ergebenheit vor der profitorientierten Industrie kommt der Staat seiner Schutzpflicht dem Bürger gegenüber aktuell nicht nach. Zudem sind die Amateurfunkfrequenzen und damit die Existenz des Amateurfunks durch die Begehrlichkeiten der Industrie latent gefährdet.  Eine Lösung dieser Probleme kann nur auf europäischer und internationaler Ebene erfolgen. Wer soll Lösungen herbeiführen, wenn nicht ein von vielen Mitgliedern getragener Verein. Der DARC muss mit Unterstützung der IARU eine Lobby in den zuständigen nationalen und internationalen Gremien etablieren.

In Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten heutzutage verschiedenste Bereiche zur Bearbeitung komplexer Aufgabenstellungen zusammen. Parallelen sind auch im Amateurfunk zu finden, der sich seit langem nicht mehr ausschließlich mit der Übermittlung von Inhalten per Tastfunk oder Sprache beschäftigt. Problemlösungen mittels Computer, Satellitenfunk, das internetaffine HAMNET, digitale Übertragungsverfahren und seit kurzem endlich wieder semiwissenschaftliche Projekte, die flächendeckende Erfassung der EMVU oder die Wellenausbreitung aus der Antarktis sind hier zu nennen. Es täte dem DARC gut das enge Korsett des "Funks" zu verlassen, nicht mehr über Amateurfunk sondern über Amateurkommunikation zu sprechen. Der Verein sollte sich umfassender aufstellen. Engere Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Schulen sind genauso wünschenswert wie  engere Netzwerke zu Amateurastronomie, Modellbau und anderen Hobbies ähnlich der Annäherung zur Makerszene. Warum nicht an eine "Gesellschaft für Amateurwissenschaft und Technik" denken, in der man nur einmal Beitrag zahlt und in verschiedensten Richtungen tätig werden kann. In Anbetracht des Nachwuchsmangels werden Industrie und Staat ein solches Konstrukt gerne fördern.

Schon die o.g. Beispiele zeigen, dass unser Hobby ohne eine starke Vertretung keine Zukunft haben wird. Jedoch ist jede Gemeinschaft nur so stark wie ihre Mitglieder. Hier möge sich jeder fragen, was er in der Vergangenheit für die Gemeinschaft geleistet hat. Jeder möge sich fragen ob Nörgeleien oder Vereinsaustritte das Mittel der Wahl sind oder ob konstruktive Kritik und Mitarbeit angezeigt sind. Nichts gibt es umsonst. Ich zahle gerne meinen Beitrag zum Ganzen.

An den VFDB ist die Frage zu richten, ob er weiterhin als eine von dem Nachfolger seines ehemaligen Sponsors ungeliebte Splittergruppe existieren möchte oder sich zum Wohle des Ganzen mit dem DARC verbündet. Analog sind auch andere Klein- und Kleinstgruppen dazu angesprochen.

Die Saat der Zukunft wächst im Einzelnen. Die Ernte werden wir gemeinsam einbringen.

(Quelle: DL4KAL)

Digitalfunk nicht für Katastrophen ausgelegt

Am 16. Mai gab es in Lübeck einen vierstündigen Stromausfall. Bisher wurde offiziell von zwischenzeitlichen "Problemen" beim Behördenfunk beim Stromausfall gesprochen. Jetzt berichtet Lübecks Innensenator Ludger Hinsen, dass das System nur gut drei Stunden ohne Anschluss ans Stromnetz durchgehalten habe. Dann war Schluss.

Im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung der Bürgerschaft wurde über die Auswirkungen des Stromausfalls informiert. "Die Notrufnummern 110 und 112 haben durchgehend funktioniert", berichtet Lübecks Feuerwehrchef Bernd Neumann. Aber bereits beim städtischen Netz ging nichts mehr. "Wir haben mit der Polizei über den Notruf 110 telefoniert", berichtet Innensenator Ludger Hinsen. "Das sollte eigentlich nicht sein."

Die Abläufe bei der Feuerwehr liegen einwandfrei. Frühzeitig wurde ein Betankungsfahrzeug nach Lübeck geordert, um bei längerem Stromausfall die Notstromaggregate und Einsatzfahrzeuge zu betanken. "Das ist eine Erfahrung aus vielen Übungen", sagt Bernd Neumann.

Für die Freiwilligen Feuerwehren wurde Vollalarm ausgelöst. Sie besetzten ihre Gerätehäuser, damit Bürger zumindest dort ihre Notrufe abgeben können. Das funktionierte aber nur in den ersten Stunden, danach riss die Verbindung zur Leitstelle ab. "Die letzten 23 Minuten bis es wieder Strom gab, war der Digitalfunk tot", berichtet Senator Hinsen. Das Versagen der Behördenfunk-Technik könne er nur mit Kraftausdrücken kommentieren, die er nicht aussprechen möchte.

Die Nutzung der komplizierten Technik, die auch den Zoll, Geheimdienste und Polizei verbindet, ist vorgeschrieben. Kritiker hatten schon bei der Einführung bemängelt, dass die Batteriepuffer für die Computeranlagen und Sendemasten nur wenige Stunden reichen.

Zum Glück blieb es am 18. Mai nur bei kleineren Einsätzen in Lübeck. In zehn Fällen befreite die Feuerwehr Personen aus Aufzügen, zwei Brandmeldeanlagen lösten aus, ein Wohnugsbrand wurde bekämpft und es gab neun technische Hilfeleistungen. "Die Stimmung in der Stadt war entspannt", sagt Senator Ludger Hinsen. Viele Menschen genossen die Arbeitspause in der Sonne. "Das hätte auch anders kommen können."

(Quelle: HL-live.de)

Montag, 20. August 2018

U.S. Coast Guard warnt vor LED-Beleuchtung

Die US-Küstenwache warnt die maritime Gemeinschaft vor möglichen Störungen durch VHF-FM-Radio und AIS-Empfang durch LED-Beleuchtung.

Die Küstenwache gab bekannt, dass sie Meldungen von Besatzungen, Reedern, Inspektoren und anderen Seeleuten über den schlechten Empfang von UKW-Frequenzen für Funktelefon, digitales Selektivrufverfahren (DSC) und automatische Identifikationssysteme (AIS) in der Nähe von Leuchtdioden erhalten hat.

Es wurde festgestellt, dass durch diese LED-Lampen verursachte Hochfrequenzstörungen potentielle Sicherheitsrisiken darstellen. Zum Beispiel war das Koordinierungszentrum für die Seenotrettung in einem Hafen nicht in der Lage, ein Schiff zu kontaktieren, das an einem VFF-Ereignis beteiligt war. Dieses Schiff hatte auch einen sehr schlechten AIS-Empfang. Andere Schiffe in verschiedenen Häfen haben durch ihre LED-Navigationslichter eine Verschlechterung der VHF-Empfänger, einschließlich AIS, erfahren. LED-Beleuchtung, die in der Nähe von VHF-Antennen installiert wurde, hat ebenfalls gezeigt, dass der Empfang komplizierter wird.

Starke Funkinterferenzen von LED-Quellen sind für den maritimen Funknutzer möglicherweise nicht sofort erkennbar.

Nichtsdestoweniger kann es möglich sein, das Vorhandensein von LED-Interferenz mit den folgenden Verfahren zu testen:
  • Schalten Sie alle LED-Leuchten aus.
  • Stimmen Sie das UKW-Radio auf einen ruhigen Kanal.
  • Stellen Sie den Squelch-Regler des UKW-Radios ein, bis Rauschen gerade verstummt
  • Schalten Sie die LED-Leuchten ein.
  • Wenn das Radio jetzt Audio-Geräusche ausgibt, haben die LED-Leuchten den Grundrauschen erhöht.
  • Wenn das Radio kein Tonrauschen ausgibt, haben die LED-Leuchten das Grundrauschen nicht erhöht.
Wenn festgestellt wird, dass der Grundrauschen angehoben wurde, ist es wahrscheinlich, dass sowohl das VHF-Seefunkgerät an Bord als auch der AIS-Empfang durch LED-Beleuchtung beeinträchtigt werden.

Um die volle Auswirkung dieser Störung zu ermitteln, fordert die Küstenwache diejenigen, die dieses Problem haben, auf, ihre Erfahrungen dem Coast Guard Navigation Center zu melden. Wählen Sie "Maritime Telekommunikation" in der Dropdown-Liste, und beschreiben Sie kurz die Marke und das Modell der LED-Beleuchtung und der betroffenen Radios, die Entfernung von der Beleuchtung zu den Antennen und Radios sowie alle anderen Informationen, die den Umfang des Problems verstehen helfen.

Quelle: Übersetzung von GCaptain

Vortrag "Radio quo vadis", 29.08.2018

Radio quo vadis? Wilhelm Hombach, Funkexperte und aktiver Funkamateur stellt anhand der geschichtlichen Entwicklung die neueste Technik im Bereich der (Rund)funkempfänger vor. Er geht allgemein verständlich auf Software Defined Radio ein und stellt preiswerte technische Lösungen für die geneigten Zuhörer vor. Schlussendlich gibt er einen Ausblick auf Empfangsmöglichkeiten verschiedener Dienste.. Der Vortrag soll auch als Vorbereitung zu einem Workshop "Wettersatellitenempfang" dienen. Auch für Einsteiger geeignet.

Der Vortrag findet am Mittwoch, dem 29.08.2018 um 19:00 Uhr im Makerspace BonnKennedyalle 18-20, 53175 Bonn statt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Dienstag, 14. August 2018

Kontakt versus Kommunikation

Redaktionell überarbeitete Übersetzung eines Textes von OH8STN

Heutzutage reden alle von ultra-effizienten digitalen Modi, die "Kontakte" auf der ganzen Welt ermöglichen. Leider reden nur sehr wenige Funkamateure über Modi, die es uns ermöglichen, tatsächlich zu "kommunizieren".

Es ist wichtig, den Kontakt nicht mit Kommunikation zu verwechseln!

Wenn wir über die Unterschiede zwischen Kommunikation und Kontaktaufnahme nachdenken, können wir verschiedene Modi. Um fair zu sein, wir alle als Funkamateure lieben es, "Kontakte" zu knüpfen, aber ich fürchte, unsere Liebe zu Kontakten (Hinzufügen neuer Zeilen in einem Logbuch) verzerrt unser Verständnis darüber, was Kommunikation eigentlich ist.

Hier sind großartige Modi oder Systeme für die Kommunikation

ALE, FSQ, APRS Messenger, IFSK, FT8Call
Olivia, Contesta, PSK, MFSK,
PSKMail, WinLink, ARDOP
Es gibt viele mehr.

Ich weiß, dass da draußen diese Leute sind, die sagen werden "dieser Typ hasst es, Spaß zu haben" und zugegebenermaßen bin ich ein mürrischer Kerl, der Amateurfunkkommunikationen ziemlich ernst nimmt.

Kontakt und Kommunikation aus der Amateurfunkperspektive, sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Effektive Weitergabe großer Informationsmengen unabhängig von der Betriebsart, kommuniziert. Der Austausch von Nummern und Signalmeldungen ist ein Kontakt. Es ist der Unterschied, ob du im Vorbeigehen hallo sagst oder einem Freund von deiner wochenlangen Urlaubsreise auf die Kanarischen Inseln erzählst. Sieh den Unterschied? Utility-Modi sollen den Operatoren helfen, effektiv zu kommunizieren. Einige Modi sind besser als andere bei diesem Job. Daher ist es wichtig, dass der Bediener eine Vielzahl von Modi erlebt, um zu verstehen, wann, wo und wie ein bestimmter Modus am besten eingesetzt wird. Vergiss nicht den "Sinn" im Amateurfunk! Vergiss nicht zu kommunizieren!

Mittwoch, 11. Juli 2018

ICOM IC 9700 zum Weihnachtsgeschäft

Steve KJ1IIG postete kürzlich  im Internet: "To those interested in this V/U transceiver a friend's son is now in Japan and visited a ham store. He saw one on display and was told it wouldtake 2weeks to get which might be a Japanese model, not sure on that. But he was told it would be introduced to us in late 2018 or early 2019.he price will be around $1900 with 1.2 G." Nach dieser Verlautbarung ist das VHF/UHF Pendant des IC 7300 zum Weihnachtsgeschäft 2018, spätestens zu kommenden HAMRADIO 2019 verfügbar.

Geostationärer Satellit Eshail 2 mit Amateurfunklast

Der erste geostationäre Satellit mit einem Anteil Amateurfunktechnik steht kurz vor dem Start. Der qatarische Eshail 2 soll am 17. August 2018 mit einer Space X Falcon 9 Rakete von Cap Canarveral in Florida gestartet werden. Seine endgültige Position wird er in etwa 35000 Km Höhe auf 26° Ost finden. AMSAT-DL empfiehlt für den Empfang die Nutzung einer handelsüblichen Parabolantenne mit einem Durchmesser von 60–90 cm sowie ein LNB und DVB-T Dongle als SDR oder 3 cm LNA mit Transverter für das 70 cm-Band. Aufgrund des hohen geostationären Orbits sollen beispielsweise Verbindungen von Amateurfunkstationen in Indien und Brasilien möglich sein.
Quelle: https://spacecoastlaunches.com/blog/launch-list/

Dienstag, 26. Juni 2018

Satelliten empfangen - Workshop an der Volkssternwarte Bonn

Im Rahmen des Vortrags  an der Volkssternwarte Bonn "Weltraumschrott..." von Dr. Ben Bekhti am 25.06. kam im Auditorium das Interesse auf, selbst Satellitensignale zu empfangen. Das VSB-Mitglied Wilhelm Hombach bot darauf hin spontan an, einen Workshop zu organisieren. Um das konkrete Interesse an einer solchen Veranstaltung zu erfassen, bitten wir um eine vorläufige und unverbindliche Anmeldung unter der Email dl4kal@t-online.de . Der Workshop wird voraussichtlich im 4. Quartal d.J. stattfinden.

Wir weisen auf den Vortrag "SDR: Software Defined Radio" von Herrn Hombach am 29. August 2018 von 19:00 Uhr - 20:00 Uhr im MakerSpace Bonn e.V., Kennedyallee 18-20, 53175 Bonn, Deutschland hin. Dieser Vortrag bietet eine erste Einführung in die Empfangstechnik.

http://www.volkssternwarte-bonn.de/ , http://makerspacebonn.de/

Montag, 23. April 2018

Störende LED-Lampen - bitte melden.....

Das war geschehen: Der DARC (Deutscher Amateur-Radio-Club) beklagte in seiner Presseerklärung vom September 2017 die deutlich zunehmende Störung des Funkverkehrs, sonstiger Funkdienste und sogar des DAB-Empfangs. Schuld sind seiner Ansicht nach nicht korrekt entstörte LED-Lampen. Elektor untersuchte solche LED-Lampen (und dann auch LED-Streifen) und konnte dies bestätigen.

Die Bundesnetzagentur begrüßt nun den Aufruf, uns verdächtige LED-Lampen zwecks Überprüfung zu schicken. Vor wenigen Tagen kontaktierte uns die Bundesnetzagentur, die als zuständige Behörde für die Marktüberwachung bezüglich des EMVG zuständig ist, und betonte ihre Unterstützung bei unserem Bemühen, störende LED-Lampen zu identifizieren. Die Bundesnetzagentur bezog sich dabei auf unseren Artikel EMV-Störungen durch LED-Lampen aus Elektor März/April 2018 und begrüßte ausdrücklich unsere Einladung an Leser zur Einsendung von verdächtigen Exemplaren. Außerdem möchte die Bundesagentur gerne informiert werden, wenn uns störende Lampen in die Finger fallen. Sie will dann diesem Sachverhalt nachgehen und die Fabrikate aus dem Markt nehmen, falls sie noch angeboten werden.

Das ist doch ein Wort! Und dem kommen wir gerne nach und rufen deshalb alle Leser und alle Funkamateure gerne noch einmal dazu auf:

Schicken Sie uns verdächtige LED-Lampen!

Bitte schicken Sie uns also LED-Lampen, wenn Sie Hinweise dazu haben, dass diese Funkstörungen verursachen. Anschrift:

Elektor-Verlag GmbH
Kackertstr. 10
52072 Aachen

Bitte legen Sie einen Zettel mit der Aufschrift „EMV-LED-Lampe“ bei, damit beim Posteingang alles richtig läuft. Sie können Ihre Einsendung auch gerne per Mail an redaktion@elektor.de mit dem Betreff „EMV-LED-Lampe“ ankündigen. Wir überprüfen die Lampe dann, veröffentlichen gegebenenfalls ein Update und informieren die Bundesnetzagentur.

Versprochen!

PS: Das gilt übrigens auch für Kombinationen aus LED-Streifen mit Netzteil, bei denen ebenfalls funktechnische Probleme auftauchen können, wie im Artikel Über LED-Streifen… aus Elektor Mai/Juni 2018 beschrieben wurde.

(Quelle: https://www.elektormagazine.de )

Donnerstag, 19. April 2018

Technik Flohmarkt Siebengebirge am 05.05.2018

Am Samstag, dem 05. Mai , von 09:00 - 14:00 Uhr (MESZ) findet unser traditioneller Technik-Flohmarkt auf der Parkplatzfläche vor unserem OV-Heim statt (Anschrift: An der Dohlenhecke 1, 53639 Königswinter). Der OV Siebengebirge lädt alle Funkbegeisterten, Interessierten und Aussteller ein, sich wieder in geselliger Atmosphäre zu treffen und das gemeinsame Hobby zu erörtern. Unsere mittlerweile krisenerprobte Küche sorgt wieder für das leibliche Wohl. Die Küche öffnet um 08:30 Uhr und bietet für alle früh angereisten Besucher ein zweites Frühstück, mit Kaffee, Kaltgetränken und belegten Brötchen. Während des Flohmarkts kann jeder Besucher und Aussteller neuwertige oder gebrauchte Technik gebührenfrei veräußern. Es wird empfohlen eigene Tische mitzubringen, oder direkt aus dem Kofferraum anzubieten. Gegen eine kleine Gebühr kann ein Tisch (80cm x 160cm) gemietet werden, doch der Vorrat an Tischen ist begrenzt. Der Aufbau ist ab 08:00 Uhr möglich. Die Aussteller mögen sich bitte vorher anmelden, damit wir besser planen können (Anmeldung unter db9mw(at)darc.de oder telefonisch unter 02224 80158).

Montag, 26. Februar 2018

MakerSpace Bonn e.V. – Eröffnung am 03.03.2018


Der MakerSpace Bonn e.V. lädt ein zur Eröffnung seiner Räumlichkeiten

Ehrenamtliche Initiative ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Codieren, Programmieren-Lernen, Basteln mit Elektronik u.v.a.m.

Der MakerSpace Bonn e.V. öffnet erstmals seine Türen und lädt alle Interessierten sehr herzlich dazu ein.

Die Eröffnung .ndet statt am Samstag, dem 03.03.2018, ab 15Uhr in der Kennedyallee 18-20 in 53175 Bonn Plittersdorf. Dort befindet sich ein Telekom Technik Gebäude, in dessen erstes Stockwerk jetzt der MakerSpace Bonn eingezogen ist.

Der 2017 gegründete Verein ist der Träger und Betreiber dieser offenen Werkstatt und Mitglied im „Verbund Offener Werkstätten e.V.“. Das geplante Angebot reicht von Zeiten zum Basteln an eigenen Projekten, über Workshops und Vorträgebis zu Veranstaltungen wie Repair-Cafés oder regelmäßigenTreffen lokaler Gruppen. Die Ausstattung wird kontinuierlich erweitert. Dabei ist der gemeinnützige Verein auf Sach- und Geldspenden angewiesen. Zu Beginn gibt es bereits mehrere Elektronik-Arbeitsplätze, PCs, Werkzeug zur Holz- und Metallbearbeitung, mehrere 3D-Drucker und einen Lasercutter. Der Verein hat sich die Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Bildung im Zeitalter der Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben.

Dabei ist die Philosophie der Initiatoren Stefan Wolfrum und Salim Deeb die Aktivierung der Gemeinschaft: „Neugierde und Forschergeist im Bereich der MINT Fächer, gepaart mit Kreativität und Wissenstransfer untereinander sollen hier gefördert werden“, sagt Wolfrum. „Jeder der bereit ist, sein Wissen oder seine Fertigkeiten weiterzugeben, ist genauso willkommen, wie der Neugierige oder der Anfänger“, fügt sein Partner Deeb hinzu.

So stehen demnächst Kurse zum Programmieren-Lernen, zur Einführung in Microcomputer (Calliope, Arduino), zum Löten- Lernen, zur Einführung in die Elektronik etc. auf dem Plan.

Mittelfristig wird auch das Reparieren von Fahrrädern, das Bedrucken von Materialien, das CNC-Fräsen und das Nähen (mit Nähkursen) im MakerSpace Bonn möglich sein. Geplant ist, die Räumlichkeiten auf Anfrage auch Gruppen/Teams/Firmen zur Verfügung zu stellen, wenn gerade keine offenen Werkstattzeiten oder andere Veranstaltungen stattfinden.

Die Parkmöglichkeiten vor Ort sind begrenzt (Straßenrand). Nutzen Sie daher bitte öffentliche Verkehrsmittel, z.B. die Bus-Linien 610/631/637/638 (Haltestelle Deutsche Forschungsgemeinschaft) oder die Stadtbahn-Linien 16, 63, 67 (Haltestelle Hochkreuz/Deutsches Museum Bonn, dann knapp
5 Minuten Fußweg in die Kennedyallee).

Kontakt: MakerSpace Bonn e.V.
Vorstand: Stefan Wolfrum, Salim Deeb

hallo@makerspacebonn.de

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Donnerstag, 8. Februar 2018

EMV-Umfrage zum Grundrauschen

Auf der Webseite des DARC-EMV-Referates ist eine Umfrage zum Grundrauschen onlinegegangen. Die Mitarbeiter des EMV-Referates freuen sich über rege Teilnahme, um ein möglichst genaues Bild über die elektromagnetische Umgebung zu erhalten. Die Information ist für die Lobbyarbeit des DARC e.V. essentiell.

Die Umfrage erhebt nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit, sondern dient dazu, eine Übersicht zu erhalten, wem wo, auf welchem Band der Funkverkehr durch nicht naturgegebene Störungen verleidet wird.

Bitte beachten Sie beim Ausfüllen des Formulars auf folgende Hinweise:

1. Nur die Uhrzeit der Messung eintragen, nicht die Uhrzeit des Listeneintrags verwenden.
2. Bei verwendetem Gerät unbedingt darauf achten, dass der Vorverstärker ausgeschaltet ist und das bei der Gerätebezeichnung nur der Gerätename steht, z.B. FT-991 oder TS-590.
3. Auf allen Bändern dieselbe Bandbreite verwenden.
4. Nur eine der drei Pegel-Spalten benutzen, bei S-Meter nur den S-Wert eintragen, z.B. 9 oder 910 für S9+10 dB.

Treffen der SDR - Nutzer Raum Köln / Bonn 15.02.2018, Fachvortrag QRP uBitX

Am Donnerstag, dem 15.02.2018 findet ab 15:00 Uhr ein Treffen der Nutzer von Software Defined Radio in den Räumen des DARC - Ortverbandes Siebengebirge statt. In zwangloser Runde wollen wir uns über Erfahrungen austauschen und ggf. regelmäßige Treffen oder Workshops planen. Jeder Teilnehmer darf nach Wunsch sein Gerät vorstellen. Der Versammlungsort ist: An der Dohlenhecke 1, 53639 Königswinter . Nach der Veranstaltung ist jeder eingeladen am Vereinsabend des Ortsverbandes teilzunehmen. Es wird einen interessanten Fachvortrag geben.

Erhard (DF3FY) berichtet ab 19:00 Uhr über seine Erlebnisse mit dem QRP Spaß aus Indien

 Folgende Punkte werden in dem Vortrag behandelt:

 * Einbau in ein HF-taugliches Gehäuse
 * Modifikation und Abgleich der Endstufe
 * ALC-Nachrüstung
 * Einstellung des NF-Teils
 * Nachrüstung eines Sprachprozessors

 * Update der Firmware inkl. der dazu erforderlichen Software-Umgebung

Wir hoffen auf rege Teilnahme. Alle Mitglieder und Funkfreunde sind herzlichst eingeladen.

Die Schweizer Bake auf 5291 KHz

Die Redaktion macht auf ein Bakenprojekt in der Schweiz aufmerksam. Seit 2014 betreibt die Sektion Sursee der USKA eine Bake zur Beobachtung der Ausbreitungsbedingungen im 60m-Band. Die Bake in JN47BE sendet jeweils zur vollen Minute auf 5291 Khz. Die Sendeleistung wird schrittweise von 10 Watt bis auf 10 Milliwatt verringert. Als Antenne wird ein NVIS-Dipol verwendet.  Die Betreiber freuen sich über Empfangsberichte.

Mehr zur Bake in einem Bericht aus der USKA - Vereinszeitung. 

Freitag, 19. Januar 2018

Antarktis-Bake aktiv


Am Nachmittag des 15. Januar wurde der Multiband-Empfänger der neuen permanenten WSPR Bake DPØGVN in der Antarktis in Betrieb genommen. Sie ist aktiv von der deutschen Forschungsstation "Neumayer III" des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung. Die Installation ist Teil eines wissenschaftlichen Projekts der Technischen Universität München in Kooperation mit der Universität Bremen und dem Deutschen Amateur Radio Club (DARC). Die Bake befindet sich noch im Test und wird gelegentlich zur Konfiguration und Optimierung von Antennen und Software heruntergefahren, bevor sie an der endgültigen Stelle montiert werden kann. Zur Zeit gibt es drei Radiospezialisten in der Forschungsstation, die alle Funkamateur und DARC-Mitglieder sind
(Felix DL5XL, Matthias DH5CW und Daniel, DL1SU). Die verwendete Technologie besteht aus einem WSPR-Multiband-Empfänger auf Basis eines Red Pitaya-Minicomputers, der gleichzeitig bis zu acht HAM-Bänder von 160 m bis 6 m überwachen und mehrere hundert Empfangsberichte pro Stunde in das WSPR-Net einspeisen kann. Inzwischen wurde auch der 5-Watt-Multiband-Sender in Betrieb genommen, der an einer 5-Meter-Procom-Vertikalantenne mit einem Netzwerk arbeitet. Die ersten Betriebsergebnisse haben alle Projektteilnehmer positiv überrascht. Nach ein paar Tagen im Dienst, hat DPØGVN bereits mehrere tausend Spots erhalten. Dies liegt an einer extrem ruhigen Lage, weit weg von jeder menschlichen Zivilisation und von Menschen verursachten Störquellen. Das Leuchtturmprojekt in der Antarktis wurde von zwei Professoren gefördert, die auch Funkamateure sind. Einer ist Prof. Dr. med. Ulrich Walter, DG1KIM, wissenschaftlicher Astronaut von der ESA und Professor für Weltraumtechnologie an der Technischen Universität München. Auch beteiligt ist der bekannte SDR-Spezialist Prof.Dr. Michael Hartje, DK5HH, von der Universität Bremen, der sich um die Softwarelösungen bemühte. Der DARC ist eng in das Projekt eingebunden, da die Gemeinschaft der Funkamateuren ein "Schwarmprojekt" ermöglicht, um die Datenbank zur systematischen wissenschaftlichen Bewertung der Ausbreitungswege in Polarregionen zu erstellen. Die Geräte für dieses wissenschaftliche Projekt wurden von einer Gruppe freiwilliger deutscher Funkamateure entwickelt.

(Quelle: qrz.com)

Donnerstag, 11. Januar 2018

Aktion Pro Analog gegründet

Am letzten Dienstag, dem 09.01.2018 gründete sich in der Nähe von Köln die "Aktion Pro Analog". Die Mitglieder wollen sich bewusst anarchisch organisieren und lehnen jegliche gefestigte Strukturen, wie sie zum Beispiel in Vereinen vorkommen ab. Ziel der Aktion soll eine Förderung der analogen Sprachübertragung im Amateurfunk sein. Digitale Übertragungsverfahren sollen  vor allem bei Relaisfunkstellen auf das für einen experimentellen Funkdienst unbedingt notwendige Maß zurück gebaut werden. Insbesondere sollen digitale Relaisfunkstellen in bisher dem Analogfunk zugewiesenen Bereichen nicht mehr zulässig sein. Ausdrücklich sprachen sich die Anwesenden für eine zentral gesteuerte und professionelle Funknetzplanung analoger Relaisfunkstellen aus. Das Echolinknetz soll gefördert und dessen Möglichkeiten bekannt gemacht werden. Es liegen bereits zahlreiche Meldungen von zukünftigen Unterstützern der Aktion vor.