Unsere Welt ist geprägt durch Naturwissenschaft und Technik. Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) ist eine notwendige Voraussetzung, um die moderne Welt zu verstehen, in ihr zu bestehen, und Herausforderungen der Menschheit durch Innovationen in diesen Feldern lösen zu können. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Technologisierung nahezu aller Lebensbereiche liegt darin auch ein wesentlicher Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur verantwortlichen Mitgestaltung unserer Zukunft.

Redaktion DL4KAL

Mittwoch, 11. Juli 2018

ICOM IC 9700 zum Weihnachtsgeschäft

Steve KJ1IIG postete kürzlich  im Internet: "To those interested in this V/U transceiver a friend's son is now in Japan and visited a ham store. He saw one on display and was told it wouldtake 2weeks to get which might be a Japanese model, not sure on that. But he was told it would be introduced to us in late 2018 or early 2019.he price will be around $1900 with 1.2 G." Nach dieser Verlautbarung ist das VHF/UHF Pendant des IC 7300 zum Weihnachtsgeschäft 2018, spätestens zu kommenden HAMRADIO 2019 verfügbar.

Geostationärer Satellit Eshail 2 mit Amateurfunklast

Der erste geostationäre Satellit mit einem Anteil Amateurfunktechnik steht kurz vor dem Start. Der qatarische Eshail 2 soll am 17. August 2018 mit einer Space X Falcon 9 Rakete von Cap Canarveral in Florida gestartet werden. Seine endgültige Position wird er in etwa 35000 Km Höhe auf 26° Ost finden. AMSAT-DL empfiehlt für den Empfang die Nutzung einer handelsüblichen Parabolantenne mit einem Durchmesser von 60–90 cm sowie ein LNB und DVB-T Dongle als SDR oder 3 cm LNA mit Transverter für das 70 cm-Band. Aufgrund des hohen geostationären Orbits sollen beispielsweise Verbindungen von Amateurfunkstationen in Indien und Brasilien möglich sein.
Quelle: https://spacecoastlaunches.com/blog/launch-list/

Dienstag, 26. Juni 2018

Satelliten empfangen - Workshop an der Volkssternwarte Bonn

Im Rahmen des Vortrags  an der Volkssternwarte Bonn "Weltraumschrott..." von Dr. Ben Bekhti am 25.06. kam im Auditorium das Interesse auf, selbst Satellitensignale zu empfangen. Das VSB-Mitglied Wilhelm Hombach bot darauf hin spontan an, einen Workshop zu organisieren. Um das konkrete Interesse an einer solchen Veranstaltung zu erfassen, bitten wir um eine vorläufige und unverbindliche Anmeldung unter der Email dl4kal@t-online.de . Der Workshop wird voraussichtlich im 4. Quartal d.J. stattfinden.

Wir weisen auf den Vortrag "SDR: Software Defined Radio" von Herrn Hombach am 29. August 2018 von 19:00 Uhr - 20:00 Uhr im MakerSpace Bonn e.V., Kennedyallee 18-20, 53175 Bonn, Deutschland hin. Dieser Vortrag bietet eine erste Einführung in die Empfangstechnik.

http://www.volkssternwarte-bonn.de/ , http://makerspacebonn.de/

Montag, 23. April 2018

Störende LED-Lampen - bitte melden.....

Das war geschehen: Der DARC (Deutscher Amateur-Radio-Club) beklagte in seiner Presseerklärung vom September 2017 die deutlich zunehmende Störung des Funkverkehrs, sonstiger Funkdienste und sogar des DAB-Empfangs. Schuld sind seiner Ansicht nach nicht korrekt entstörte LED-Lampen. Elektor untersuchte solche LED-Lampen (und dann auch LED-Streifen) und konnte dies bestätigen.

Die Bundesnetzagentur begrüßt nun den Aufruf, uns verdächtige LED-Lampen zwecks Überprüfung zu schicken. Vor wenigen Tagen kontaktierte uns die Bundesnetzagentur, die als zuständige Behörde für die Marktüberwachung bezüglich des EMVG zuständig ist, und betonte ihre Unterstützung bei unserem Bemühen, störende LED-Lampen zu identifizieren. Die Bundesnetzagentur bezog sich dabei auf unseren Artikel EMV-Störungen durch LED-Lampen aus Elektor März/April 2018 und begrüßte ausdrücklich unsere Einladung an Leser zur Einsendung von verdächtigen Exemplaren. Außerdem möchte die Bundesagentur gerne informiert werden, wenn uns störende Lampen in die Finger fallen. Sie will dann diesem Sachverhalt nachgehen und die Fabrikate aus dem Markt nehmen, falls sie noch angeboten werden.

Das ist doch ein Wort! Und dem kommen wir gerne nach und rufen deshalb alle Leser und alle Funkamateure gerne noch einmal dazu auf:

Schicken Sie uns verdächtige LED-Lampen!

Bitte schicken Sie uns also LED-Lampen, wenn Sie Hinweise dazu haben, dass diese Funkstörungen verursachen. Anschrift:

Elektor-Verlag GmbH
Kackertstr. 10
52072 Aachen

Bitte legen Sie einen Zettel mit der Aufschrift „EMV-LED-Lampe“ bei, damit beim Posteingang alles richtig läuft. Sie können Ihre Einsendung auch gerne per Mail an redaktion@elektor.de mit dem Betreff „EMV-LED-Lampe“ ankündigen. Wir überprüfen die Lampe dann, veröffentlichen gegebenenfalls ein Update und informieren die Bundesnetzagentur.

Versprochen!

PS: Das gilt übrigens auch für Kombinationen aus LED-Streifen mit Netzteil, bei denen ebenfalls funktechnische Probleme auftauchen können, wie im Artikel Über LED-Streifen… aus Elektor Mai/Juni 2018 beschrieben wurde.

(Quelle: https://www.elektormagazine.de )

Donnerstag, 19. April 2018

Technik Flohmarkt Siebengebirge am 05.05.2018

Am Samstag, dem 05. Mai , von 09:00 - 14:00 Uhr (MESZ) findet unser traditioneller Technik-Flohmarkt auf der Parkplatzfläche vor unserem OV-Heim statt (Anschrift: An der Dohlenhecke 1, 53639 Königswinter). Der OV Siebengebirge lädt alle Funkbegeisterten, Interessierten und Aussteller ein, sich wieder in geselliger Atmosphäre zu treffen und das gemeinsame Hobby zu erörtern. Unsere mittlerweile krisenerprobte Küche sorgt wieder für das leibliche Wohl. Die Küche öffnet um 08:30 Uhr und bietet für alle früh angereisten Besucher ein zweites Frühstück, mit Kaffee, Kaltgetränken und belegten Brötchen. Während des Flohmarkts kann jeder Besucher und Aussteller neuwertige oder gebrauchte Technik gebührenfrei veräußern. Es wird empfohlen eigene Tische mitzubringen, oder direkt aus dem Kofferraum anzubieten. Gegen eine kleine Gebühr kann ein Tisch (80cm x 160cm) gemietet werden, doch der Vorrat an Tischen ist begrenzt. Der Aufbau ist ab 08:00 Uhr möglich. Die Aussteller mögen sich bitte vorher anmelden, damit wir besser planen können (Anmeldung unter db9mw(at)darc.de oder telefonisch unter 02224 80158).

Montag, 26. Februar 2018

MakerSpace Bonn e.V. – Eröffnung am 03.03.2018


Der MakerSpace Bonn e.V. lädt ein zur Eröffnung seiner Räumlichkeiten

Ehrenamtliche Initiative ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Codieren, Programmieren-Lernen, Basteln mit Elektronik u.v.a.m.

Der MakerSpace Bonn e.V. öffnet erstmals seine Türen und lädt alle Interessierten sehr herzlich dazu ein.

Die Eröffnung .ndet statt am Samstag, dem 03.03.2018, ab 15Uhr in der Kennedyallee 18-20 in 53175 Bonn Plittersdorf. Dort befindet sich ein Telekom Technik Gebäude, in dessen erstes Stockwerk jetzt der MakerSpace Bonn eingezogen ist.

Der 2017 gegründete Verein ist der Träger und Betreiber dieser offenen Werkstatt und Mitglied im „Verbund Offener Werkstätten e.V.“. Das geplante Angebot reicht von Zeiten zum Basteln an eigenen Projekten, über Workshops und Vorträgebis zu Veranstaltungen wie Repair-Cafés oder regelmäßigenTreffen lokaler Gruppen. Die Ausstattung wird kontinuierlich erweitert. Dabei ist der gemeinnützige Verein auf Sach- und Geldspenden angewiesen. Zu Beginn gibt es bereits mehrere Elektronik-Arbeitsplätze, PCs, Werkzeug zur Holz- und Metallbearbeitung, mehrere 3D-Drucker und einen Lasercutter. Der Verein hat sich die Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Bildung im Zeitalter der Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben.

Dabei ist die Philosophie der Initiatoren Stefan Wolfrum und Salim Deeb die Aktivierung der Gemeinschaft: „Neugierde und Forschergeist im Bereich der MINT Fächer, gepaart mit Kreativität und Wissenstransfer untereinander sollen hier gefördert werden“, sagt Wolfrum. „Jeder der bereit ist, sein Wissen oder seine Fertigkeiten weiterzugeben, ist genauso willkommen, wie der Neugierige oder der Anfänger“, fügt sein Partner Deeb hinzu.

So stehen demnächst Kurse zum Programmieren-Lernen, zur Einführung in Microcomputer (Calliope, Arduino), zum Löten- Lernen, zur Einführung in die Elektronik etc. auf dem Plan.

Mittelfristig wird auch das Reparieren von Fahrrädern, das Bedrucken von Materialien, das CNC-Fräsen und das Nähen (mit Nähkursen) im MakerSpace Bonn möglich sein. Geplant ist, die Räumlichkeiten auf Anfrage auch Gruppen/Teams/Firmen zur Verfügung zu stellen, wenn gerade keine offenen Werkstattzeiten oder andere Veranstaltungen stattfinden.

Die Parkmöglichkeiten vor Ort sind begrenzt (Straßenrand). Nutzen Sie daher bitte öffentliche Verkehrsmittel, z.B. die Bus-Linien 610/631/637/638 (Haltestelle Deutsche Forschungsgemeinschaft) oder die Stadtbahn-Linien 16, 63, 67 (Haltestelle Hochkreuz/Deutsches Museum Bonn, dann knapp
5 Minuten Fußweg in die Kennedyallee).

Kontakt: MakerSpace Bonn e.V.
Vorstand: Stefan Wolfrum, Salim Deeb

hallo@makerspacebonn.de

https://makerspacebonn.de

https://twitter.com/makerspacebonn

https://instagram.com/makerspacebonn

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Donnerstag, 8. Februar 2018

EMV-Umfrage zum Grundrauschen

Auf der Webseite des DARC-EMV-Referates ist eine Umfrage zum Grundrauschen onlinegegangen. Die Mitarbeiter des EMV-Referates freuen sich über rege Teilnahme, um ein möglichst genaues Bild über die elektromagnetische Umgebung zu erhalten. Die Information ist für die Lobbyarbeit des DARC e.V. essentiell.

Die Umfrage erhebt nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit, sondern dient dazu, eine Übersicht zu erhalten, wem wo, auf welchem Band der Funkverkehr durch nicht naturgegebene Störungen verleidet wird.

Bitte beachten Sie beim Ausfüllen des Formulars auf folgende Hinweise:

1. Nur die Uhrzeit der Messung eintragen, nicht die Uhrzeit des Listeneintrags verwenden.
2. Bei verwendetem Gerät unbedingt darauf achten, dass der Vorverstärker ausgeschaltet ist und das bei der Gerätebezeichnung nur der Gerätename steht, z.B. FT-991 oder TS-590.
3. Auf allen Bändern dieselbe Bandbreite verwenden.
4. Nur eine der drei Pegel-Spalten benutzen, bei S-Meter nur den S-Wert eintragen, z.B. 9 oder 910 für S9+10 dB.

Treffen der SDR - Nutzer Raum Köln / Bonn 15.02.2018, Fachvortrag QRP uBitX

Am Donnerstag, dem 15.02.2018 findet ab 15:00 Uhr ein Treffen der Nutzer von Software Defined Radio in den Räumen des DARC - Ortverbandes Siebengebirge statt. In zwangloser Runde wollen wir uns über Erfahrungen austauschen und ggf. regelmäßige Treffen oder Workshops planen. Jeder Teilnehmer darf nach Wunsch sein Gerät vorstellen. Der Versammlungsort ist: An der Dohlenhecke 1, 53639 Königswinter . Nach der Veranstaltung ist jeder eingeladen am Vereinsabend des Ortsverbandes teilzunehmen. Es wird einen interessanten Fachvortrag geben.

Erhard (DF3FY) berichtet ab 19:00 Uhr über seine Erlebnisse mit dem QRP Spaß aus Indien

 Folgende Punkte werden in dem Vortrag behandelt:

 * Einbau in ein HF-taugliches Gehäuse
 * Modifikation und Abgleich der Endstufe
 * ALC-Nachrüstung
 * Einstellung des NF-Teils
 * Nachrüstung eines Sprachprozessors

 * Update der Firmware inkl. der dazu erforderlichen Software-Umgebung

Wir hoffen auf rege Teilnahme. Alle Mitglieder und Funkfreunde sind herzlichst eingeladen.

Die Schweizer Bake auf 5291 KHz

Die Redaktion macht auf ein Bakenprojekt in der Schweiz aufmerksam. Seit 2014 betreibt die Sektion Sursee der USKA eine Bake zur Beobachtung der Ausbreitungsbedingungen im 60m-Band. Die Bake in JN47BE sendet jeweils zur vollen Minute auf 5291 Khz. Die Sendeleistung wird schrittweise von 10 Watt bis auf 10 Milliwatt verringert. Als Antenne wird ein NVIS-Dipol verwendet.  Die Betreiber freuen sich über Empfangsberichte.

Mehr zur Bake in einem Bericht aus der USKA - Vereinszeitung. 

Donnerstag, 1. Februar 2018

Warum wir einen Verein benötigen - DARC quo vadis

Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft gehen immer schneller von statten. Dabei stehen wirtschaftliche Interessen meist im Vordergrund vor sozialen Interessen. Während vor etlichen Jahren noch der Mensch und Gemeinschaft einen größeren Stellenwert hatten, dominiert nun der reine Profit. Zudem wird die Welt durch die Globalisierung immer komplexer. Aus diesen Gründen kann der Einzelne zunehmend weniger ausrichten um sich seine nähere und weitere Umwelt zu gestalten. Eigene Freiheiten werden auch im liberalen Deutschland zunehmend beschnitten. Noch vor etlichen Jahren lernte jedes Kind, dass man in einer Gemeinschaft wie Dorfgemeinschaft, Familie oder Verein gut aufgehoben ist. Die verwirrte 68iger Generation hat Gemeinschaft und Familie diskreditiert. Dies führte zur heutigen Situation. Ein Großteil der Bevölkerung lehnt entweder traditionelle Werte und Strukturen ab oder lebt sie zu mindestens nicht mehr. Das hat auch Auswirkungen auf unser Hobby. Ziel des DARC muss sein, seine Mitglieder durch Argumente, Angebote und Strukturen und somit durch ein aktives Vereinsleben, Vereinsabende und gemeinsame Unternehmungen wieder enger zusammen zu führen. Vorteile des "Schwarmdenkens und -lebens" müssen greifbar werden. Dies kann nur vom Einzelnen ausgehend über die örtliche Gemeinschaft bis hin nach oben getragen werden.

Ähnlich der Lichtverschmutzung am nächtlichen Himmel unter der Mensch und Umwelt leiden, haben Funkamateure mit der "Verschmutzung" der von ihnen genutzten Frequenzen zu kämpfen. In Ohnmacht vor der globalen Lawine störender Billigprodukten und in Ergebenheit vor der profitorientierten Industrie kommt der Staat seiner Schutzpflicht dem Bürger gegenüber aktuell nicht nach. Zudem sind die Amateurfunkfrequenzen und damit die Existenz des Amateurfunks durch die Begehrlichkeiten der Industrie latent gefährdet.  Eine Lösung dieser Probleme kann nur auf europäischer und internationaler Ebene erfolgen. Wer soll Lösungen herbeiführen, wenn nicht ein von vielen Mitgliedern getragener Verein. Der DARC muss mit Unterstützung der IARU eine Lobby in den zuständigen nationalen und internationalen Gremien etablieren.

In Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten heutzutage verschiedenste Bereiche zur Bearbeitung komplexer Aufgabenstellungen zusammen. Parallelen sind auch im Amateurfunk zu finden, der sich seit langem nicht mehr ausschließlich mit der Übermittlung von Inhalten per Tastfunk oder Sprache beschäftigt. Problemlösungen mittels Computer, Satellitenfunk, das internetaffine HAMNET, digitale Übertragungsverfahren und seit kurzem endlich wieder semiwissenschaftliche Projekte, die flächendeckende Erfassung der EMVU oder die Wellenausbreitung aus der Antarktis sind hier zu nennen. Es täte dem DARC gut das enge Korsett des "Funks" zu verlassen, nicht mehr über Amateurfunk sondern über Amateurkommunikation zu sprechen. Der Verein sollte sich umfassender aufstellen. Engere Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Schulen sind genauso wünschenswert wie  engere Netzwerke zu Amateurastronomie, Modellbau und anderen Hobbies ähnlich der Annäherung zur Makerszene. Warum nicht an eine "Gesellschaft für Amateurwissenschaft und Technik" denken, in der man nur einmal Beitrag zahlt und in verschiedensten Richtungen tätig werden kann. In Anbetracht des Nachwuchsmangels werden Industrie und Staat ein solches Konstrukt gerne fördern.

Schon die o.g. Beispiele zeigen, dass unser Hobby ohne eine starke Vertretung keine Zukunft haben wird. Jedoch ist jede Gemeinschaft nur so stark wie ihre Mitglieder. Hier möge sich jeder fragen, was er in der Vergangenheit für die Gemeinschaft geleistet hat. Jeder möge sich fragen ob Nörgeleien oder Vereinsaustritte das Mittel der Wahl sind oder ob konstruktive Kritik und Mitarbeit angezeigt sind. Nichts gibt es umsonst. Ich zahle gerne meinen Beitrag zum Ganzen.

An den VFDB ist die Frage zu richten, ob er weiterhin als eine von dem Nachfolger seines ehemaligen Sponsors ungeliebte Splittergruppe existieren möchte oder sich zum Wohle des Ganzen mit dem DARC verbündet. Analog sind auch andere Klein- und Kleinstgruppen dazu angesprochen.

Die Saat der Zukunft wächst im Einzelnen. Die Ernte werden wir gemeinsam einbringen.

(Quelle: DL4KAL)

Freitag, 19. Januar 2018

Antarktis-Bake aktiv


Am Nachmittag des 15. Januar wurde der Multiband-Empfänger der neuen permanenten WSPR Bake DPØGVN in der Antarktis in Betrieb genommen. Sie ist aktiv von der deutschen Forschungsstation "Neumayer III" des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung. Die Installation ist Teil eines wissenschaftlichen Projekts der Technischen Universität München in Kooperation mit der Universität Bremen und dem Deutschen Amateur Radio Club (DARC). Die Bake befindet sich noch im Test und wird gelegentlich zur Konfiguration und Optimierung von Antennen und Software heruntergefahren, bevor sie an der endgültigen Stelle montiert werden kann. Zur Zeit gibt es drei Radiospezialisten in der Forschungsstation, die alle Funkamateur und DARC-Mitglieder sind
(Felix DL5XL, Matthias DH5CW und Daniel, DL1SU). Die verwendete Technologie besteht aus einem WSPR-Multiband-Empfänger auf Basis eines Red Pitaya-Minicomputers, der gleichzeitig bis zu acht HAM-Bänder von 160 m bis 6 m überwachen und mehrere hundert Empfangsberichte pro Stunde in das WSPR-Net einspeisen kann. Inzwischen wurde auch der 5-Watt-Multiband-Sender in Betrieb genommen, der an einer 5-Meter-Procom-Vertikalantenne mit einem Netzwerk arbeitet. Die ersten Betriebsergebnisse haben alle Projektteilnehmer positiv überrascht. Nach ein paar Tagen im Dienst, hat DPØGVN bereits mehrere tausend Spots erhalten. Dies liegt an einer extrem ruhigen Lage, weit weg von jeder menschlichen Zivilisation und von Menschen verursachten Störquellen. Das Leuchtturmprojekt in der Antarktis wurde von zwei Professoren gefördert, die auch Funkamateure sind. Einer ist Prof. Dr. med. Ulrich Walter, DG1KIM, wissenschaftlicher Astronaut von der ESA und Professor für Weltraumtechnologie an der Technischen Universität München. Auch beteiligt ist der bekannte SDR-Spezialist Prof.Dr. Michael Hartje, DK5HH, von der Universität Bremen, der sich um die Softwarelösungen bemühte. Der DARC ist eng in das Projekt eingebunden, da die Gemeinschaft der Funkamateuren ein "Schwarmprojekt" ermöglicht, um die Datenbank zur systematischen wissenschaftlichen Bewertung der Ausbreitungswege in Polarregionen zu erstellen. Die Geräte für dieses wissenschaftliche Projekt wurden von einer Gruppe freiwilliger deutscher Funkamateure entwickelt.

(Quelle: qrz.com)

Donnerstag, 11. Januar 2018

Aktion Pro Analog gegründet

Am letzten Dienstag, dem 09.01.2018 gründete sich in der Nähe von Köln die "Aktion Pro Analog". Die Mitglieder wollen sich bewusst anarchisch organisieren und lehnen jegliche gefestigte Strukturen, wie sie zum Beispiel in Vereinen vorkommen ab. Ziel der Aktion soll eine Förderung der analogen Sprachübertragung im Amateurfunk sein. Digitale Übertragungsverfahren sollen  vor allem bei Relaisfunkstellen auf das für einen experimentellen Funkdienst unbedingt notwendige Maß zurück gebaut werden. Insbesondere sollen digitale Relaisfunkstellen in bisher dem Analogfunk zugewiesenen Bereichen nicht mehr zulässig sein. Ausdrücklich sprachen sich die Anwesenden für eine zentral gesteuerte und professionelle Funknetzplanung analoger Relaisfunkstellen aus. Das Echolinknetz soll gefördert und dessen Möglichkeiten bekannt gemacht werden. Es liegen bereits zahlreiche Meldungen von zukünftigen Unterstützern der Aktion vor.