Montag, 3. Dezember 2018

Störungen im Amateurfunkdienst - Sicherheitsfunk-Schutzverordnung

Immer wieder wird geklagt, der Amateurfunkdienst habe bei der Bearbeitung von Störungen durch die Bundesnetzagentur nicht mehr den bevorrechtigten Status von früher. Unabhängig der Bewertung dieser Klagen durch die Redaktion sollen hier folgende Tipps gegeben werden:

Störungen sollen durch den Funkamateur möglichst gut beschrieben und aufgeklärt werden. Dazu gehört es Zeiten, Frequenzen, Pegel und ggf. Modulationsarten der Störung zu notieren. Weiterhin sollte das Bildschirmfoto eines Spektrogramms und eines Wasserfalldiagramms aufgenommen werden. Zusätzlich empfiehlt sich die Anfertigung eines Tondokumentes.

Mit Hilfe eines Handfunkgerätes und / oder eines Peilers kann unter Umständen schon die grobe Richtung aus der die Störungen kommen ermittelt werden.

Schließlich kann mit einem breitbandigen Empfänger überprüft werden, ob Frequenzen der Behörden- und Sicherheitsdienste betroffen sind (Anlage 1). Diese unterliegen einem besonderen Schutz und beschleunigen ggf. die Bearbeitung durch die BNA.

Mit diesem Infopaket kann man derr Bundesnetzagentur eine qualifizierte Störmeldung zuleiten.

Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur
Außenstelle Hamburg, Standort Itzehoe
Postkamp 26, 25524 Breitenburg
Tel.: 04821 / 89 55 55
E-Mail: funkstoerung@bnetza.de

Eine nicht gemeldete Störung ist keine Störung !

Anlage 1



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