Unsere Welt ist geprägt durch Naturwissenschaft und Technik. Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) ist eine notwendige Voraussetzung, um die moderne Welt zu verstehen, in ihr zu bestehen, und Herausforderungen der Menschheit durch Innovationen in diesen Feldern lösen zu können. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Technologisierung nahezu aller Lebensbereiche liegt darin auch ein wesentlicher Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur verantwortlichen Mitgestaltung unserer Zukunft.

IMPRESSUM

Freitag, 24. August 2018

Zeitzeichen WWV gefährdet

ARRL-Mitglieder und Amateurfunk-Clubs äußern sich zunehmend besorgt über die Aufnahme von WWV und WWVH in eine Liste vorgeschlagener Kürzungen im Haushaltsantrag des Nationalen Instituts für Standards und Technologie (NIST) für das Haushaltsjahr 2019 des Weißen Hauses. Die vorgeschlagenen Schnitte in Höhe von über 6 Mio. $ würden auch das Atomuhrsignal von WWVB umfassen, das zum Synchronisieren von Funkuhren verwendet wird. Zu diesem Zeitpunkt ist der Budgetposten nur ein Vorschlag, keine endgültige Entscheidung, die vom Kongress getroffen werden müsste.

WWV und WWVH senden seit 1920 Zeit- und Frequenzinformationen rund um die Uhr. dazu gehören Zeitansagen, Standardzeitintervalle, Standardfrequenzen, UTC-Zeitkorrekturen, einem BCD-Zeitcode, geophysikalischen Warnungen und Sturmwarnungen. Übertragungen werden von getrennten Sendern von Hawaii und Fort Collins aus auf 5, 10, 15 und 20 MHz gesendet. Ein experimentelles 25-MHz-Signal ist derzeit ebenfalls in Sendung. WWVB überträgt standardmäßige UTC-Signale (Coordinated Universal Time) auf 60 kHz an entsprechend ausgerüstete Zeitmessgeräte.

Quelle: ARRL redaktionell bearbeitet

Ausblick - DARC in neuem Gewand

Voraussetzung für eine nachhaltige Existenz des Amateurfunks sind über rechtliche Grundlagen hinaus gesellschaftliche Akzeptanz und politische Anerkennung. In den letzten Jahren nehmen leider gesellschaftliche Aspekte immer weniger Raum bei politischen Entscheidungen ein. Die Lobbyarbeit der Industrie und rein finanziell getriebene Entscheidungen rücken statt dessen immer mehr in den Mittelpunkt des Handelns der etablierten Parteien. Aus diesem Grund muss die einzig relevante Interessenvertretung der Funkamateure gestärkt werden.

Die Redaktion befürwortet die Umwandlung des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC) von einem gemeinnützigen Verein in einen Verein öffentlichen Rechtes - ähnlich dem Technischen Überwachungs Verein (TÜV).

Zusätzlich zu den bisherigen Aufgaben könnten dem DARC die folgenden Aufgaben übertragen werden:

  • Konzeption moderner, den Entwicklungen und Erfordernissen angepasster Lizenzklassen im Amateurfunk.
  • Abnahme der Amateurfunkprüfungen und Erteilung der Lizenzurkunden
  • Überwachung des Funkverkehrs der deutschen Lizenzinhaber auf technische und inhaltliche Konformität.
  • Schlichtungsstelle, Ordnungsverfahren bei Verstössen und ggf. Aberkennung der Lizenz
  • Ordentlicher Vertreter bei allen den Amateurfunk betreffenden Fragen in allen entsprechenden Gremien.
  • Planung und Genehmigung von automatischen Stationen (Relais, Baken) auf Amateurfunkfrequenzen im Bundesgebiet.
  • EMVU Prüfstelle und Sachkundegutachten gegenüber der Industrie / Wirtschaft
  • Juristische Vertretung aller Mitglieder in den Amateurfunk betreffenden Angelegenheiten gegenüber Dritten.
  • Rahmenvertragspartner für Haftpflicht und Rechtsschutzversicherung ggf. Unfallversicherung und Geräteversicherung
  • weitere Aufgaben denkbar

Um diese Aufgaben bewältigen zu können, müssen alle Funkamateure (ähnlich berufsgenossenschaftlicher Strukturen) zwangsweise Mitglied im DARC werden. Frequenznutzungsgebühren werden für seine Mitglieder zentral vom DARC abgeführt. Die Bundesnetzagentur (BNA) ist direkte Partnerbehörde und führt die Aufsicht und vermittelt / entscheidet bei strittigen Fragestellungen.

WiMo kauft EAntenna

Deutschlands größter Anbieter für Amateurfunkprodukte gibt die Akquisition des spanischen Antennenherstellers 'EAntenna' bekannt.

WiMo Antennen und Elektronik GmbH (Herxheim) übernimmt Vertrieb, Service, Fertigung und die Marke des spanischen Herstellers von Kurzwellenantennen, 'EAntenna' in Brenes (Spanien). EAntenna fertigt seit 2010 ein breites Spektrum von HF- und VHF / UHF-Antennen, Masten und Zubehör. Die Antennen werden international von Funkamateuren und kommerziellen Diensten für weltweite Sprach- und Datenverbindungen eingesetzt und weltweit über 20 Distributoren vertrieben.

Volkmar Junge, Geschäftsführer von WiMo: "WiMo ist schon lange der größte Distributor von EAntenna. Unsere Vertriebs- und Serviceteams kennen das gesamte Produktportfolio. Da wir bereits eigene Produktionslinien für eine Vielzahl von Antennen haben, sehen wir einen großen Synergie-Effekt bei der Konsolidierung der spanischen Produktion in Herxheim. Damit können wir unseren Kunden die Premium-Unterstützung bieten, die sie von der eigenen WiMo-Produktpalette gewohnt sind."

Der bisherige Inhaber von 'EAntenna', Rodrigo Herrera, EA7JX, wird mit seiner Familie nach Deutschland auswandern und nach Herxheim umziehen. Sowohl er als auch seine Frau Angeles, die ebenfalls in der Firma gearbeitet hat und so umfangreiche Kenntnisse des EAntenna-Produktportfolios besitzt, werden nach der Übernahme als Angestellte bei WiMo tätig sein. Rodrigo Herrera: "Wir haben jetzt die Chance, das EAntenna-Produktportfolio weiter zu entwickeln und mit einem sehr starken Partner auf ein neues Niveau zu bringen. Ich freue mich, für WiMo in Deutschland arbeiten zu können."

Volkmar Junge: "Dass die bisherigen Inhaber von EAntenna auch weiterhin für uns arbeiten wird sicherstellen, dass die Produktion reibungslos anläuft und die Kundenaufträge pünktlich weiter geliefert werden können. Momentan haben wir auch noch genug Lagerbestände. Die Lieferzeit für nicht lagernde Produkte sollte unter drei Wochen liegen. Darüber hinaus können wir jetzt Unterstützung für unser gesamtes Produktportfolio in spanisch, portugiesich und italienisch anbieten, und wir erwarten, unsere Präsenz in den entsprechenden Ländern zu verbessern."

Die Produktion wird im September 2018 von Spanien nach Herxheim verlegt.


Quelle: wimo.de

Donnerstag, 23. August 2018

Warum wir einen Verein benötigen - DARC quo vadis

Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft gehen immer schneller von statten. Dabei stehen wirtschaftliche Interessen meist im Vordergrund vor sozialen Interessen. Während vor etlichen Jahren noch der Mensch und Gemeinschaft einen größeren Stellenwert hatten, dominiert nun der reine Profit. Zudem wird die Welt durch die Globalisierung immer komplexer. Aus diesen Gründen kann der Einzelne zunehmend weniger ausrichten um sich seine nähere und weitere Umwelt zu gestalten. Eigene Freiheiten werden auch im liberalen Deutschland zunehmend beschnitten. Noch vor etlichen Jahren lernte jedes Kind, dass man in einer Gemeinschaft wie Dorfgemeinschaft, Familie oder Verein gut aufgehoben ist. Die verwirrte 68iger Generation hat Gemeinschaft und Familie diskreditiert. Dies führte zur heutigen Situation. Ein Großteil der Bevölkerung lehnt entweder traditionelle Werte und Strukturen ab oder lebt sie zu mindestens nicht mehr. Das hat auch Auswirkungen auf unser Hobby. Ziel des DARC muss sein, seine Mitglieder durch Argumente, Angebote und Strukturen und somit durch ein aktives Vereinsleben, Vereinsabende und gemeinsame Unternehmungen wieder enger zusammen zu führen. Vorteile des "Schwarmdenkens und -lebens" müssen greifbar werden. Dies kann nur vom Einzelnen ausgehend über die örtliche Gemeinschaft bis hin nach oben getragen werden.

Ähnlich der Lichtverschmutzung am nächtlichen Himmel unter der Mensch und Umwelt leiden, haben Funkamateure mit der "Verschmutzung" der von ihnen genutzten Frequenzen zu kämpfen. In Ohnmacht vor der globalen Lawine störender Billigprodukten und in Ergebenheit vor der profitorientierten Industrie kommt der Staat seiner Schutzpflicht dem Bürger gegenüber aktuell nicht nach. Zudem sind die Amateurfunkfrequenzen und damit die Existenz des Amateurfunks durch die Begehrlichkeiten der Industrie latent gefährdet.  Eine Lösung dieser Probleme kann nur auf europäischer und internationaler Ebene erfolgen. Wer soll Lösungen herbeiführen, wenn nicht ein von vielen Mitgliedern getragener Verein. Der DARC muss mit Unterstützung der IARU eine Lobby in den zuständigen nationalen und internationalen Gremien etablieren.

In Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten heutzutage verschiedenste Bereiche zur Bearbeitung komplexer Aufgabenstellungen zusammen. Parallelen sind auch im Amateurfunk zu finden, der sich seit langem nicht mehr ausschließlich mit der Übermittlung von Inhalten per Tastfunk oder Sprache beschäftigt. Problemlösungen mittels Computer, Satellitenfunk, das internetaffine HAMNET, digitale Übertragungsverfahren und seit kurzem endlich wieder semiwissenschaftliche Projekte, die flächendeckende Erfassung der EMVU oder die Wellenausbreitung aus der Antarktis sind hier zu nennen. Es täte dem DARC gut das enge Korsett des "Funks" zu verlassen, nicht mehr über Amateurfunk sondern über Amateurkommunikation zu sprechen. Der Verein sollte sich umfassender aufstellen. Engere Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Schulen sind genauso wünschenswert wie  engere Netzwerke zu Amateurastronomie, Modellbau und anderen Hobbies ähnlich der Annäherung zur Makerszene. Warum nicht an eine "Gesellschaft für Amateurwissenschaft und Technik" denken, in der man nur einmal Beitrag zahlt und in verschiedensten Richtungen tätig werden kann. In Anbetracht des Nachwuchsmangels werden Industrie und Staat ein solches Konstrukt gerne fördern.

Schon die o.g. Beispiele zeigen, dass unser Hobby ohne eine starke Vertretung keine Zukunft haben wird. Jedoch ist jede Gemeinschaft nur so stark wie ihre Mitglieder. Hier möge sich jeder fragen, was er in der Vergangenheit für die Gemeinschaft geleistet hat. Jeder möge sich fragen ob Nörgeleien oder Vereinsaustritte das Mittel der Wahl sind oder ob konstruktive Kritik und Mitarbeit angezeigt sind. Nichts gibt es umsonst. Ich zahle gerne meinen Beitrag zum Ganzen.

An den VFDB ist die Frage zu richten, ob er weiterhin als eine von dem Nachfolger seines ehemaligen Sponsors ungeliebte Splittergruppe existieren möchte oder sich zum Wohle des Ganzen mit dem DARC verbündet. Analog sind auch andere Klein- und Kleinstgruppen dazu angesprochen.

Die Saat der Zukunft wächst im Einzelnen. Die Ernte werden wir gemeinsam einbringen.

(Quelle: DL4KAL)

Digitalfunk nicht für Katastrophen ausgelegt

Am 16. Mai gab es in Lübeck einen vierstündigen Stromausfall. Bisher wurde offiziell von zwischenzeitlichen "Problemen" beim Behördenfunk beim Stromausfall gesprochen. Jetzt berichtet Lübecks Innensenator Ludger Hinsen, dass das System nur gut drei Stunden ohne Anschluss ans Stromnetz durchgehalten habe. Dann war Schluss.

Im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung der Bürgerschaft wurde über die Auswirkungen des Stromausfalls informiert. "Die Notrufnummern 110 und 112 haben durchgehend funktioniert", berichtet Lübecks Feuerwehrchef Bernd Neumann. Aber bereits beim städtischen Netz ging nichts mehr. "Wir haben mit der Polizei über den Notruf 110 telefoniert", berichtet Innensenator Ludger Hinsen. "Das sollte eigentlich nicht sein."

Die Abläufe bei der Feuerwehr liegen einwandfrei. Frühzeitig wurde ein Betankungsfahrzeug nach Lübeck geordert, um bei längerem Stromausfall die Notstromaggregate und Einsatzfahrzeuge zu betanken. "Das ist eine Erfahrung aus vielen Übungen", sagt Bernd Neumann.

Für die Freiwilligen Feuerwehren wurde Vollalarm ausgelöst. Sie besetzten ihre Gerätehäuser, damit Bürger zumindest dort ihre Notrufe abgeben können. Das funktionierte aber nur in den ersten Stunden, danach riss die Verbindung zur Leitstelle ab. "Die letzten 23 Minuten bis es wieder Strom gab, war der Digitalfunk tot", berichtet Senator Hinsen. Das Versagen der Behördenfunk-Technik könne er nur mit Kraftausdrücken kommentieren, die er nicht aussprechen möchte.

Die Nutzung der komplizierten Technik, die auch den Zoll, Geheimdienste und Polizei verbindet, ist vorgeschrieben. Kritiker hatten schon bei der Einführung bemängelt, dass die Batteriepuffer für die Computeranlagen und Sendemasten nur wenige Stunden reichen.

Zum Glück blieb es am 18. Mai nur bei kleineren Einsätzen in Lübeck. In zehn Fällen befreite die Feuerwehr Personen aus Aufzügen, zwei Brandmeldeanlagen lösten aus, ein Wohnugsbrand wurde bekämpft und es gab neun technische Hilfeleistungen. "Die Stimmung in der Stadt war entspannt", sagt Senator Ludger Hinsen. Viele Menschen genossen die Arbeitspause in der Sonne. "Das hätte auch anders kommen können."

(Quelle: HL-live.de)

Montag, 20. August 2018

U.S. Coast Guard warnt vor LED-Beleuchtung

Die US-Küstenwache warnt die maritime Gemeinschaft vor möglichen Störungen durch VHF-FM-Radio und AIS-Empfang durch LED-Beleuchtung.

Die Küstenwache gab bekannt, dass sie Meldungen von Besatzungen, Reedern, Inspektoren und anderen Seeleuten über den schlechten Empfang von UKW-Frequenzen für Funktelefon, digitales Selektivrufverfahren (DSC) und automatische Identifikationssysteme (AIS) in der Nähe von Leuchtdioden erhalten hat.

Es wurde festgestellt, dass durch diese LED-Lampen verursachte Hochfrequenzstörungen potentielle Sicherheitsrisiken darstellen. Zum Beispiel war das Koordinierungszentrum für die Seenotrettung in einem Hafen nicht in der Lage, ein Schiff zu kontaktieren, das an einem VFF-Ereignis beteiligt war. Dieses Schiff hatte auch einen sehr schlechten AIS-Empfang. Andere Schiffe in verschiedenen Häfen haben durch ihre LED-Navigationslichter eine Verschlechterung der VHF-Empfänger, einschließlich AIS, erfahren. LED-Beleuchtung, die in der Nähe von VHF-Antennen installiert wurde, hat ebenfalls gezeigt, dass der Empfang komplizierter wird.

Starke Funkinterferenzen von LED-Quellen sind für den maritimen Funknutzer möglicherweise nicht sofort erkennbar.

Nichtsdestoweniger kann es möglich sein, das Vorhandensein von LED-Interferenz mit den folgenden Verfahren zu testen:
  • Schalten Sie alle LED-Leuchten aus.
  • Stimmen Sie das UKW-Radio auf einen ruhigen Kanal.
  • Stellen Sie den Squelch-Regler des UKW-Radios ein, bis Rauschen gerade verstummt
  • Schalten Sie die LED-Leuchten ein.
  • Wenn das Radio jetzt Audio-Geräusche ausgibt, haben die LED-Leuchten den Grundrauschen erhöht.
  • Wenn das Radio kein Tonrauschen ausgibt, haben die LED-Leuchten das Grundrauschen nicht erhöht.
Wenn festgestellt wird, dass der Grundrauschen angehoben wurde, ist es wahrscheinlich, dass sowohl das VHF-Seefunkgerät an Bord als auch der AIS-Empfang durch LED-Beleuchtung beeinträchtigt werden.

Um die volle Auswirkung dieser Störung zu ermitteln, fordert die Küstenwache diejenigen, die dieses Problem haben, auf, ihre Erfahrungen dem Coast Guard Navigation Center zu melden. Wählen Sie "Maritime Telekommunikation" in der Dropdown-Liste, und beschreiben Sie kurz die Marke und das Modell der LED-Beleuchtung und der betroffenen Radios, die Entfernung von der Beleuchtung zu den Antennen und Radios sowie alle anderen Informationen, die den Umfang des Problems verstehen helfen.

Quelle: Übersetzung von GCaptain

Vortrag "Radio quo vadis", 29.08.2018

Radio quo vadis? Wilhelm Hombach, Funkexperte und aktiver Funkamateur stellt anhand der geschichtlichen Entwicklung die neueste Technik im Bereich der (Rund)funkempfänger vor. Er geht allgemein verständlich auf Software Defined Radio ein und stellt preiswerte technische Lösungen für die geneigten Zuhörer vor. Schlussendlich gibt er einen Ausblick auf Empfangsmöglichkeiten verschiedener Dienste.. Der Vortrag soll auch als Vorbereitung zu einem Workshop "Wettersatellitenempfang" dienen. Auch für Einsteiger geeignet.

Der Vortrag findet am Mittwoch, dem 29.08.2018 um 19:00 Uhr im Makerspace BonnKennedyalle 18-20, 53175 Bonn statt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Dienstag, 14. August 2018

Kontakt versus Kommunikation

Redaktionell überarbeitete Übersetzung eines Textes von OH8STN

Heutzutage reden alle von ultra-effizienten digitalen Modi, die "Kontakte" auf der ganzen Welt ermöglichen. Leider reden nur sehr wenige Funkamateure über Modi, die es uns ermöglichen, tatsächlich zu "kommunizieren".

Es ist wichtig, den Kontakt nicht mit Kommunikation zu verwechseln!

Wenn wir über die Unterschiede zwischen Kommunikation und Kontaktaufnahme nachdenken, können wir verschiedene Modi. Um fair zu sein, wir alle als Funkamateure lieben es, "Kontakte" zu knüpfen, aber ich fürchte, unsere Liebe zu Kontakten (Hinzufügen neuer Zeilen in einem Logbuch) verzerrt unser Verständnis darüber, was Kommunikation eigentlich ist.

Hier sind großartige Modi oder Systeme für die Kommunikation

ALE, FSQ, APRS Messenger, IFSK, FT8Call
Olivia, Contesta, PSK, MFSK,
PSKMail, WinLink, ARDOP
Es gibt viele mehr.

Ich weiß, dass da draußen diese Leute sind, die sagen werden "dieser Typ hasst es, Spaß zu haben" und zugegebenermaßen bin ich ein mürrischer Kerl, der Amateurfunkkommunikationen ziemlich ernst nimmt.

Kontakt und Kommunikation aus der Amateurfunkperspektive, sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Effektive Weitergabe großer Informationsmengen unabhängig von der Betriebsart, kommuniziert. Der Austausch von Nummern und Signalmeldungen ist ein Kontakt. Es ist der Unterschied, ob du im Vorbeigehen hallo sagst oder einem Freund von deiner wochenlangen Urlaubsreise auf die Kanarischen Inseln erzählst. Sieh den Unterschied? Utility-Modi sollen den Operatoren helfen, effektiv zu kommunizieren. Einige Modi sind besser als andere bei diesem Job. Daher ist es wichtig, dass der Bediener eine Vielzahl von Modi erlebt, um zu verstehen, wann, wo und wie ein bestimmter Modus am besten eingesetzt wird. Vergiss nicht den "Sinn" im Amateurfunk! Vergiss nicht zu kommunizieren!