Unsere Welt ist geprägt durch Naturwissenschaft und Technik. Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) ist eine notwendige Voraussetzung, um die moderne Welt zu verstehen, in ihr zu bestehen, und Herausforderungen der Menschheit durch Innovationen in diesen Feldern lösen zu können. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Technologisierung nahezu aller Lebensbereiche liegt darin auch ein wesentlicher Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur verantwortlichen Mitgestaltung unserer Zukunft.

IMPRESSUM

Mittwoch, 29. Juni 2016

Presse: Mittwintergrüße aus der Antarktis

Aktuell bin ich als IT- und Elektronik-Ingenieur (Funker) an Deutschlands südlichstem Arbeitsplatz, der Neumayer Station 3 (DP0GVN) in der Antarktis, tätig. Mit neun Leuten sind wir hier die 36. Überwinterungsmannschaft und seit März quasi auf Eis gelegt. Das erste Flugzeug, Rosinenbomber (DC3/ BT67) mit Skiern, kommt erst im November. Bis Februar 2017 sind wir noch hier. Alle Teilnehmer der Überwinterungsmannschaft haben an einem Lehrgang Schiffsbrandbekämpfung an der Außenstelle für Schiffssicherung in Neustadt Holstein teilgenommen. Somit sind wir hier quasi die Betriebslöschgruppe, allerdings ohne Chance auf Verstärkung. Weiterlesen... 

Dienstag, 28. Juni 2016

Promotion: DV4Mobile Multimode Transceiver für 2m/70cm

Torsten DG1HG und sein Team präsentierten auf der HAMRADIO den 2m/70cm Multimode Transceiver DV4Mini, der zu 100% von Funkamateuren für Funkamateure konzipiert wurde. Das 20-Watt-Gerät bietet neben den derzeit im Amateurfunk verwendeten digitalen und analogen Sprechfunkbetriebsarten (D-Star, C4FM, DMR und weitere) ein eingebautes Mobilfunkmodul, mit dem man der Lage ist alle Möglichkeiten des nicht öffentlichen beweglichen Landfunks (nöbL) auszunutzen. Für geplante etwa 1000€ steht dem interessierten Funkamateur erstmals ein Gerät zur Verfügung, das die Möglichkeit bietet über alle derzeit verfügbaren Relaisfunkstellen zu funken. Es bleibt zu hoffen, dass hierdurch der nachlassende Funkverkehr auf dem VHF/UHF Bereich wiederbelebt wird.

Auf Youtube ist ein Videoclip von "Faszibation Amateurfunk" zu finden.

Montag, 27. Juni 2016

DARC Ortsverband Bonn-Bad Godesberg (G08) besucht Führungsbunker

Der DARC-Ortsverband Bonn - Bad Godesberg besuchte am 18.06. mit einigen Gästen das ehemalige Ausweichquartier der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Der private Eigentümer gab in etwa dreistündiger Führung interessante Einblicke sowohl in die Konstruktion des Bunkers, als auch in die damalige Organisation der Landesregierung im Falle einer atomaren Bedrohung. Der Zugang zum Bunker ist in einer Garage verborgen. Er führt einige Treppenstufen hoch in eine nahezu original erhaltene Liegenschaft. Dort sind Betriebs-, Technik- und Unterkunftsräume auf drei Etagen zu erkunden, Sowohl die Notstromversorgung, als auch die Klimatisierung sind in einem funktionsfähigen Zustand. Der ehemalige Fernschreib- und der Funkraum warten auf eine Aktivierung durch Funkamateure. Der Eigentümer der Anlage zeigte sich auf Nachfrage sehr aufgeschlossen. So sind wir Funkamateure aufgerufen ein stimmiges Konzept für die Wiederinbetriebnahme der Kommunikationseinrichtungen vorzulegen. Die Lokalität eignet sich sowohl für Notfunk, als auch für normale Funkaktivitäten im Ortsverbandsrahmen.


Termin: 03.Juli 2016, SAQ aktiv

Am 03.Juli 2016 wird anlässlich des Alexanderson Tags der historische Maschinensender SAQ in Grimeton / Schweden aktiviert. Sein Signal ist auf Längstwelle 17,2 Khz zu empfangen. Die Betriebszeiten sind 09:00 GMT und 12:00 GMT . Abstimmsignale sollen jeweils schon eine halbe Stunde vor Betriebsbeginn zu hören sein. Die zugehörige Amateurfunkstation mit dem Sonderrufzeichen SK6SAQ ist am gleichen Tag auf den Frequenzen 7035 KHz, 14035 KHz und 21035 Khz in Telegrafie und auf 3755 KHz in Sprechfunk aktiv. Empfangsberichte sind über den Club oder per eMail info@alexander.n.se erwünscht.

Reminder of Grimeton Radio / SAQ Transmission

Presse: Amateurfunk, Kerosingeruch und die Freiheit des Fliegens

Am „Tag der offenen Hangartore“ am 18. und 19. Juni auf dem Freiburger Flugplatz hat sich der dort ansässige DARC-Ortsverband Freiburg, A 05, neben den Flugvereinen ebenfalls der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Mit über zehn engagierten Helfern stand man an den zwei Tagen zahlreichen interessierten Besuchern für Auskünfte und Amateurfunkvorführungen in fast sämtlichen Betriebsarten zur Seite zur Seite. Hierfür hatten die Funker ein eigenes Zelt am Eingang des Platzes postiert, das in seiner Dominanz aber von der großen Antennenanlage weit übertroffen wurde. So hörte der Besucher Morsezeichen, Stimmen in den verschiedensten englischen Dialekten aus aller Welt und sah faszinierende Luftaufnahmen auf einem großen Monitor im Stand des Clubs. Weiterlesen...

Presse: Erfolgreiches Zusammenspiel: Ham Radio und Maker

17 230 Funker und Bastler kommen zum Messedoppel - Plattform für Funkamateure aus der ganzen Welt - Tüftel-Event ist Szene-Treff im Süden


(PresseBox) (Friedrichshafen)
 Es lief rund auf dem Messegelände in Friedrichshafen: Auf der Ham Radio trafen sich Fans des Amateurfunks aus aller Welt, die Maker Faire Bodensee war Spielfeld für Bastler und Tüftler aus dem Dreiländereck. Insgesamt zog das Messe-Doppel am Wochenende 17 230 (Vorjahr 17 080) Besucher an. „Die Ham Radio ist mit ihrem hohen Anteil an internationalen Besuchern und Ausstellern dem Ruf als Europas Leitmesse für Funkamateure gerecht geworden. Die Maker Faire Bodensee bot zum vierten Mal kreativen Machern, Bastlern und Tüftlern einen passenden Szenentreff im Süden", resümieren Messe-Chef Klaus Wellmann und Projektleiterin Petra Rathgeber.  Weiterlesen...

Samstag, 11. Juni 2016

WSPR zu Gast beim DARC OV Siebengebirge (G25)

Heute traf sich die hiesige Interessengruppe "WSPR mit Ultimate 3" in den Räumen des Ortsverbandes Siebengebirge (G25) des DARC. Neben Wilhelm, DL4KAL, dem Organisator waren weitere fünf Funkamateure anwesend (Hendrik DM5MD, Andrej, Holger DL1COP, Karsten DG7KAD, Florian DM1FL). Auch Heinrich, DC3KF gab ein kurzes informatives Stelldichein.  Zur Einstimmung zeigte Wilhelm ein Video, dass die Herstellung der Tiefpassfilter der Bake in anschaulicher Weise zeigte. Erfreulicherweise sind bereits drei Exemplare der Ultimate-Bake fertig gestellt. Ein Fehler in Hendriks Bake wurde durch intensiven Platinentausch mit Florian gefunden und gemeinsam beseitigt. Eine schlechte Durchkontaktierung rief einen Fehler im Mikroprozessor hervor. Wilhelm setzte seinen Netzwerkanalysator ein, um die notwendigen Tiefpassfilter der Bake zu testen. Dabei wurde auch die eine oder andere kalte Lötstelle gefunden. Schlußendlich wurden die betriebsfertigen Baken an Florians Spektrumanalysator gemessen. Die kleinen Gerätchen produzierten ein gutes Ausgangssignal bei besser als 40dB Oberwellenunterdückung und einem Phasenrauschen von besser als 60dB unter dem Träger. Nach vier Stunden intensiver Beschäftigung mit der Materie verabschiedete sich die Gruppe. Von allem wurde die lockere und informative Atmosphäre gelobt, die auch Zeit für das eine oder ander Schwätzchen nebenbei ließ. Wilhelm wird einige Termine im Oktober vorschlagen, an denen das gemeinsame Bauprojekt fortgesetzt werden soll. Wir danken dem Ortsverband Siebengebirge für die Gastfreundschaft und den guten Kaffee.

Freitag, 10. Juni 2016

Presse: Netphen bis Bodensee: 650 Kilometer mit Funkanlage

Hans Maiwald ist Rentner, mittlerweile 68 Jahre alt — immer noch Fahrradkurier. Und begeisterter Amateurfunker. Einmal im Jahr radelt der „funkende Ironman“, wie ihn seine Freunde nennen, von Dreis-Tiefenbach bis nach Friedrichshafen am Bodensee. Über die 650 Kilometer schleppt er einen Fahrradanhänger mit, in dem er nicht nur das Gepäck für die dreiwöchige Reise verstaut hat, sondern auch die Zelt- und Campingausrüstung — und eine komplette Amateurfunkanlage. Am Donnerstag um 7 Uhr geht es los. Weiterlesen...

Donnerstag, 9. Juni 2016

Notfallkommunikation – der vergessene Notfunker

In den letzten Jahren werden von den Funkamateuren vielfältige Anstrengungen unternommen, Notfallkommunikation mit Mitteln des Amateurfunks zu etablieren. Der Schwerpunkte der meisten Aktivitäten und Veröffentlichungen liegt bei der technischen Realisierung. Hier werden Antennen, Geräte und Stromversorgungen beschrieben. Aber  wie muss der Notfunker geartet sein und welche Voraussetzungen benötigt er, um die Technik erfolgreich bedienen zu können?

Der Notfunker sollte physisch und psychisch belastbar sein. In einer Katastrophenlage wird er widrigen Einsatzbedingungen unterworfen sein. Neben Nässe und Kälte muss er vielleicht wegen zerstörter Infrastruktur an schwer zugänglichen Orten eine Antenne errichten oder seinen Betriebsraum einrichten. Er muss seine Tätigkeit über Stunden zu widrigen Tageszeiten ausführen können. Dabei wird er vielleicht mit einer ungesunden Umwelt konfrontiert. Als  Helfer kommt er wohlmöglich in Kontakt mit unterschiedlich Verwundeten und traumatisierten Menschen. Trotz dieser Widrigkeiten muss er seine Tätigkeit über lange Zeit fehlerfrei durchführen können, da an den von ihm übermittelten Informationen Menschenleben hängen können. Ein jeder, der sich für Notfallkommunikation interessiert, möge sich fragen ob er dazu bereit und vor allem in der Lage ist.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um den Notfunker arbeitsfähig zu machen? Oft wird nur an die nachrichtentechnische Ausstattung und nicht an den Menschen gedacht. Sowohl der Arbeits- als auch Ruheraum müssen so angenehm gestaltet sein, wie die Lage es erlaubt. Allein wegen der technischen Ausstattung sollte die Umgebung möglichst trocken sein. Für einen mehrstündigen Funkbetrieb müssen die Räumlichkeiten in den widrigen Jahreszeiten heizbar sein. Ein Ruheraum dicht am Funkraum gestattet auch mal eine kürzere Pause. Daneben sind für mehrstündigen Betrieb Sanitäreinrichtungen erforderlich. Schließlich muss der Notfunker mit genügendem Proviant und je nach Lage mit eigener Schutzausrüstung ausgestattet sein.

In Notfunkübungen wird häufig nur der Betrieb der Technik und allenfalls eine sichere Kommunikation geübt. Darüber hinaus sollte der Notfunker auch zum Eigenschutz über eine Ersthelferausbildung verfügen um kleinere Verletzungen behandeln zu können. Er sollte auch die Funktion und die Anwendung z.B. einer ABC-Schutzmaske kennen. Man denke immer daran, dass der Einsatz des Amateurfunks bei einem Ernstfall geschehen wird zu dem die eigenen Ressourcen der Behörden und Hilfsorganisationen knapp sind. Daneben müssen der Aufbau und die Organisation der Notfunkstelle mit Zelt, Heizung, Pritsche und Toilette bekannt sein.

Neben dem oben aufgeführtem sind die Freistellung am Arbeitsplatz, die Lohnfortzahlung und die versicherungsrechtlichen Fragen zu klären. Darüber ist in den vergangenen Berichten wenig bis gar nichts zu lesen.

Um dem Notfunker die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen und ihn in den Stand zu versetzen, bei einer Katastrophenlage eigenständig zur Bewältigung beizutragen, ihn nicht selbst zum vermeintlichen Opfer zu machen, ist es erforderlich die Vorbereitungen in enger Zusammenarbeit mit den etablierten  Hilfsorganisationen zu machen. Optimaler Weise wird der Amateurfunk integraler Bestandteil dieser Hilfsorganisationen und baut auf deren Organisation, Kenntnissen und Erfahrungen auf.

Presse:Der Funke springt über vom Isenbügeler Kopf

Die großen Masten sind schon von weitem auf dem Isenbügeler Kopf zu sehen. Gemeint ist allerdings nicht die dort beheimatete Mobilfunksendeanlage. Fest im Boden verankert recken sie sich in die Höhe. Zu ihren Füßen haben Manfred Heeger und Frank Baudisch ihr Zelt aufgeschlagen. Die beiden sind auf der Jagd. Feldhasen und Co haben nichts zu befürchten. Die Duisburger warten auf ein kleines Piepsen. Beim Internationalen CW Field Day am vergangenen Wochenende ging es darum, möglichst viele Funkamateure rund um den Globus mit Kurzwellen zu erreichen. Weiterlesen...

Presse: Amateure funken auf dem Mannheimer Museumsschiff

"CQ, CQ, CQ. This is Delta Kilo Zero Lima Uniform calling." Was auf den ersten Blick ziemlich kryptisch klingt, ist einfach übersetzt ein "allgemeiner Anruf der Amateurfunkstation DK0LU". So oder ähnlich tönte es von Samstag bis Sonntag vom Museumsschiff "Mannheim" aus über den Äther in die weite Welt. Funkamateure vom Ludwigshafener Ortsverbands K06 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) haben den historischen Raddampfer, der unter der Kurpfalzbrücke vertäut ist, für eine Aktion "gekapert", an der sie nun schon zum dritten Mal teilnahmen. Es ist ein besonderes Museumsschiffwochenende, bei dem knapp 100 historische Schiffe mit Funkstationen ausgerüstet werden und versuchen, untereinander in Kontakt zu treten. Weiterlesen...

Presse: Alte Technik modern genutzt

GRIESHEIM/ALSBACH - Die Griesheimer Funkamateure haben ihren Fieldday – also Feldtag – auf dem Alsbacher Schloss veranstaltet. Unter den Teilnehmern waren auch Gäste aus befreundeten Verbänden. „Der Standpunkt im Schlosshof ist ideal“, sagte Torsten Keil, der für die Organisation zuständig ist. So haben er und seine Freunde auf dem Turm Richt- und Drahtantennen für die Kurzwelle installiert. „Wir haben allerdings bedingt durch das Wetter kleine Schwierigkeiten, da die Gewitter für Störungen beim Funkverkehr sorgen“, erläutert Jochen Sulovsky. Weiterlesen ...